Oldenburg

WSA schreibt Neubau der Cäcilienbrücke aus

Der Neubau für die Cäcilienbrücke wird nun ausgeschrieben.

Der Neubau für die Cäcilienbrücke wird nun ausgeschrieben.
Foto: Christian Kruse

Oldenburg (am/ki) Das WSA hat die Bauleistungen für die neue Cäcilienbrücke in Oldenburg ausgeschrieben. Die erforderlichen Finanzmittel sind zugeteilt. Bei planmäßigem Verlauf soll der Bauauftrag im Dezember 2026 erteilt werden. Das Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt Weser-Jade-Nordsee hat am Freitag, 10. Juli 2026, die Ausschreibung für den Ersatzneubau veröffentlicht.

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Damit beginnt das Vergabeverfahren für die neue Brücke über den Küstenkanal in Oldenburg. Möglich wurde dieser Schritt durch die Zuteilung der erforderlichen Finanzmittel Anfang der Woche. Zuvor hatte das WSA offene technische Fragen geklärt und die Ausschreibungsunterlagen vorbereitet. Bei einem planmäßigen Verlauf will die Behörde den Auftrag im Dezember 2026 erteilen.

Noch am 6. Juli fehlte eine Finanzierungszusage für das Projekt. Das ging aus einer Pressemitteilung des Oldenburger Bundestagsabgeordneten und Parlamentarischen Staatssekretärs beim Bundesminister der Finanzen, Dennis Rohde, hervor. Demnach hatte das Bundesverkehrsministerium den Ersatzneubau am 18. Juni zurückgestellt. Die Finanzierungsansätze im Bundeshaushalt hätten eine Priorisierung erfordert. Vorrang hatten laut Mitteilung vertraglich gebundene Vorhaben und sicherheitsrelevante Anlagen.

Auftrag soll im Dezember erteilt werden

Das Bundeskabinett beschloss am 6. Juli den Regierungsentwurf für den Bundeshaushalt 2027. Eine konkrete Freigabe für die Cäcilienbrücke war damit zunächst nicht verbunden. Wenige Tage später teilte das WSA die Zuteilung der erforderlichen Mittel mit und veröffentlichte die Ausschreibung.

„Bei einem planmäßigen Verlauf des Vergabeverfahrens sind wir zuversichtlich, den Auftrag im Dezember erteilen zu können“, sagt Telse Bartens, zuständige Fachgebietsleiterin beim WSA Weser-Jade-Nordsee. Vor der Ausschreibung prüfte die Behörde unter anderem den Umgang mit kohlensäurehaltigem Grundwasser. Dieses könnte die Gründungselemente der neuen Brücke angreifen. Zudem hatte das WSA im vergangenen Jahr die vier Brückentürme abbrechen lassen. Die Behelfsbrücke ist seit April 2020 für den Fuß- und Radverkehr in Betrieb.

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