Handwerks-Azubis: Praktikum in Frankreich

Von der Handwerkskammer in La Rochelle gab es für die Gruppe, die in diesem Jahr in Frankreich war, rote Beutel. Kirsten Grundmann (stehend, rechts) wird auch beim nächsten Mal als Betreuerin vor Ort sein.
Foto: privat
Auszubildende aus Mitgliedsbetrieben der Handwerkskammer Oldenburg können im März 2027 zwei Wochen lang Berufserfahrung in Frankreich sammeln. Das Auslandspraktikum führt vom 7. bis 20. März nach La Rochelle. Vor Ort arbeiten die Teilnehmer/innen in einem französischen Betrieb, der zu ihrem Ausbildungsberuf passt. Untergebracht sind sie in einer Jugendherberge. Französischkenntnisse sind nach Angaben der Handwerkskammer nicht erforderlich.
„Neben dem Praktikum bleibt Zeit, die Umgebung zu entdecken“, sagt Mobilitätsberaterin Kirsten Grundmann. Der Aufenthalt solle den Auszubildenden nicht nur fachlich etwas bringen. „Die Auszubildenden stärken ihre persönliche und berufliche Entwicklung. Sie knüpfen neue Kontakte und erweitern ihre interkulturellen und sprachlichen Kompetenzen.“
Teilnahme ab dem zweiten Lehrjahr
Mitmachen können Auszubildende im zweiten oder dritten Lehrjahr. Sie müssen zum Zeitpunkt der Ausreise volljährig sein und die Zustimmung ihres Betriebs sowie der Berufsschule haben.
Infrage kommen nach Angaben der Handwerkskammer unter anderem Tischler/innen, Zimmerer/innen, Maler/innen und Lackierer/innen, Maurer/innen, Fliesenleger/innen, Dachdecker/innen, Bäcker/innen, Konditor/innen und Fleischer/innen. Auch Auszubildende aus Berufen wie Kfz- und Landmaschinenmechatronik, Elektronik, Anlagenmechanik SHK, Friseurhandwerk, Kosmetik und Maßschneiderei können teilnehmen.
Das Praktikum wird über das EU-Programm Erasmus+ finanziell unterstützt. Die Mobilitätsberatung der Handwerkskammer Oldenburg begleitet die Teilnehmer/innen bei der Vorbereitung und während des gesamten Verfahrens.
Anmeldeschluss ist der 30. November 2026. Weitere Informationen gibt Kirsten Grundmann telefonisch unter 0441 232275 oder per E-Mail an grundmann@hwk-oldenburg.de.
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