Oldenburg

Hafengeschichte auf die Ohren

An der Kaimauer am Oldenburger Hafen beginnt für den Hörgänger die Reise in die Vergangenheit.

An der Kaimauer neben dem Restaurant „Der Schwan“ beginnt für den Hörgänger die Reise in die Vergangenheit.
Foto: Christian Gude

Oldenburg (Tobias Hadan) Mit Warenmengen von fünf Millionen Tonnen war der Oldenburger Hafen einst der umschlagsstärkste Binnenhafen Niedersachsens. Über seine Geschichte berichtet der neueste „Hörgang“ von Medienkünstler Christian Gude. Der Startpunkt befindet sich an der Kaimauer neben dem Restaurant „Der Schwan“.

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Ziel des Projektes ist es, die Hörgänger im Alltag an ein Stück Oldenburger Geschichte heranzuführen. Neben der Katharinenstraße, dem Alten Rathaus, dem Marktplatz, dem Kulturzentrum PFL und dem Pferdemarkt ist zu dem Hörspielprojekt jetzt noch der Oldenburger Hafen dazugestoßen.

Durch den „Hörgang“ soll der Besucher in die Vergangenheit des Hafens zurückversetzt werden. In eine Zeit in der Staub, Kräne und Frachtschiffe das Bild des Hafens prägten. Der „Hörgang“ informiert über die Geschichte des Oldenburger Hafens, aber auch über wichtige Ereignisse, die sich in seiner Nähe abspielten.

Um Hörgängerin oder Hörgänger zu werden hat man drei Möglichkeiten. Vor Ort gibt es jeweils QR-Codes, mit denen man sich das Hörspiel auf sein Smartphone herunterladen kann. Ebenso kann man unter www.hoergaenge.net alle „Hörgänge“ herunterladen. Schließlich gibt es an verschiedenen Stellen in der Stadt vorbereitete mp3-Player, die man sich kostenlos ausleihen kann. Den Hörgang Hafen kann man beispielsweise im Stadtmuseum Oldenburg erhalten. Andere „Hörgänge“ kann man im Edith-Russ-Haus für Medienkunst, in der Landesbibliothek und bei der Tourist-Information im „Schlauen Haus Oldenburg“ erhalten.

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