Franziska Giffey ist die neue Grünkohlkönigin

Auf dem Berliner Kohlessen (von links): Robert Habeck, Franziska Giffey, Jürgen Krogmann, Christine Lambrecht, Stephan Weil und Yared Dibaba.

Auf dem Berliner Kohlessen (von links): Robert Habeck, Franziska Giffey, Jürgen Krogmann, Christine Lambrecht, Stephan Weil und Yared Dibaba.
Foto: Stadt Oldenburg

Oldenburg / Berlin (pm) Bundesfamilienministerin Franziska Giffey hat gestern beim 63. „Defftig Ollnborger Gröönkohl-Äten“ in der Niedersächsischen Landesvertretung in Berlin das Zepter vom Bundesvorsitzenden der Grünen, Robert Habeck, übernommen. Ein Heimspiel für die Sozialdemokratin Giffey, denn Berlin ist ihre politische Heimat.

Zahlreiche Gäste aus der Politik, der Verwaltung und der Wirtschaft sind auch in diesem Jahr der Einladung der Stadt Oldenburg gefolgt. Der meist humorige Abend mit leckerem Grünkohl ist immer sehr beliebt. Den Service für die zahlreichen Gäste bei der Oldenburger Traditionsveranstaltung haben der Deutsche Hotel- und Gaststättenverband (DEHOGA) und die Berufsbildenden Schulen III übernommen. Unter ihrer Anleitung betreuen Auszubildende des Hotel- und Gastronomiegewerbes aus der Region Oldenburg die Gäste an den Tischen.

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Sie servierten Grünkohl, Pinkel und Kochwurst, Speck und Kasseler von der Oldenburger Fleischerei Bartsch und vom „Bümmersteder Krug“ in Oldenburg. Der berühmte „Löffeltrunk“ wurde mit gutem Schnaps aus dem Hause Hullmann gefüllt. Und auch alle anderen Spezialitäten kamen aus der Region.

Was voraussichtlich auf die Tische kam:

  • 200 Kilogramm Grünkohl
  • 60 Kilogramm Fleischpinkel
  • 95 Kilogramm Kasseler-Kotelett ohne Knochen
  • 50 Kilogramm Kochmettwurst
  • 38 Kilogramm geräucherter Speck

Oberbürgermeister Jürgen Krogmann, Bundesjustizministerin Christine Lambrecht, Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil und Yared Dibaba, Vorsitzender des Kurfürstenkollegiums, und natürlich der scheidende Grünkohlkönig Robert Habeck zählten zu den ersten Gratulanten.

Die Gäste des Kohlessens wurden auch beim diesjährigen Gröönkohl-Äten um eine Spende gebeten. Die Erlöse gehen an die Fachstelle für Sucht und Suchtprävention „Rose 12“, an den Verein Mentor Oldenburg – Die Leselernhelfer und den Verein Trauerbegleitung für Kinder und Jugendliche (TrostReich).

Das „Defftig Ollnborger Gröönkohl-Äten“ wurde im Jahre 1956 in der alten Bundeshauptstadt Bonn aus der Taufe gehoben. Seit 1998 findet es in Berlin statt. Weitere Informationen sind zu finden unter www.oldenburg.de/berliner-kohlessen zu finden.

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