Oldenburg

DemenzNetz Oldenburg erhält VR-Bürgerpreis

Geschäftsführer Harald Lesch (links) und Reinhard Nannemann von der Volksbank Oldenburg (rechts) überreichten Petra Rothe und Ute Richwien-Emken vom DemenzNetz Oldenburg den VR-Bürgerpreis.

Geschäftsführer Harald Lesch (links) und Reinhard Nannemann von der Volksbank Oldenburg (rechts) überreichten Petra Rothe und Ute Richwien-Emken vom DemenzNetz Oldenburg den VR-Bürgerpreis.
Foto: Ritzmann

Oldenburg (pm) Unter den drei Preisträgern der diesjährigen VR-Bürgerpreise Weser-Ems ist das DemenzNetz Oldenburg im Versorgungsnetz Gesundheit. Die Preise sind mit jeweils 3000 Euro dotiert. Über 50 Vereine und Stiftungen bewarben sich um den von der Arbeitsgemeinschaft der Volksbanken und Raiffeisenbanken in Weser-Ems (AGVR) ausgeschriebenen Preis.

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„Wir sind begeistert davon, wie viele Bürger sich für das Wohlergehen anderer einsetzen, ohne dafür einen Dank zu erwarten oder einzufordern. Um weitere Menschen aufzurufen, sich zu engagieren und zu sehen, wie viel Freude und Erfüllung es bringen kann, sich selbst hintenan zu stellen, dafür rufen wir seitens der Volksbanken und Raiffeisenbanken den VR-Bürgerpreis Weser-Ems aus“, erklärte AGVR-Geschäftsführer Harald Lesch anlässlich der Preisverleihung.

Das DemenzNetz Oldenburg agiert unter dem Dach des Versorgungsnetzes Gesundheit e.V. Dieser Verein zur Förderung der interdisziplinären Zusammenarbeit im Gesundheitswesen beschäftigt sich seit mehr als fünfzehn Jahren unter anderem mit der gesellschaftlichen Situation von Demenzkranken, von denen rund 3000 in der Stadt Oldenburg leben. Die Erkrankung führt zumeist zu einer erheblichen emotionalen Belastung der betroffenen Menschen und ihrer Bezugspersonen. Zudem fehlen oftmals aufeinander abgestimmte Versorgungs- und Behandlungskonzepte sowie Informationen über häusliche Unterstützungsangebote.

Hier setzt das DemenzNetz Oldenburg an. Es hat sich zum Ziel gesetzt, Menschen mit Demenz und deren Angehörigen ein weitestgehend selbstbestimmtes Leben zu ermöglichen und sie auf Augenhöhe am gesellschaftlichen Geschehen teilhaben zu lassen. Mit den gebündelten Kompetenzen und Ressourcen der Netzwerkpartner soll die Versorgungssituation und -qualität von Demenzkranken verbessert werden. Darüber hinaus will das DemenzNetz Oldenburg als Fürsprecherin der Betroffenen die Öffentlichkeit informieren, aufklären und sensibilisieren.

Aktuell soll eine Broschüre zur Demenzerkrankung in der Stadt Oldenburg für Betroffene und Angehörige aufgelegt werden. Dieser Wegweiser wird eine Zusammenfassung der wichtigsten Hilfsangebote aufzeigen.

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