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Studierende bauen Prototyp für Schule in Uganda

Der Prototyp für eine Schule in Uganda auf dem Campus der Jade Hochschule in Oldenburg.

Der Prototyp auf dem Campus in Oldenburg.
Foto: Jade Hochschule

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Oldenburg / zb / pm – Architekturstudierende der Jade Hochschule Oldenburg haben einen Prototypen für eine Schule in Uganda entwickelt und gebaut, den sie heute vorstellen. Der Modellbau besteht aus einem flach geneigten Pultdach aus Holz und einer Mauer aus Stampflehm mit zwei Sitznischen. Er befindet sich auf dem Campus hinter dem Gebäude Zeughausstraße 73.

Er dient auch als technische und handwerkliche Übung für die Studierenden, die im kommenden Sommer die weitere Umsetzung vor Ort in Mbarara in Uganda mit Einheimischen betreuen werden. Dort wird ein baugleiches aber größeres Gebäude als Ausbildungszentrum für Forst- und Agroforstwirtschaft errichtet. Es soll den Jugendlichen vor Ort eine Perspektive bieten.

Die Studierenden haben bei der Entwicklung die Bedingungen in Uganda zugrunde gelegt.

Die Studierenden haben bei der Entwicklung die Bedingungen in Uganda zugrunde gelegt.
Foto: Jade Hochschule

Das studentische Team unter der Leitung von Prof. Peter Fank wurde von der Papenburger Stiftung „Klima schützen – damit Kinder leben können“ beauftragt, einen Modellbau zu erstellen. Die Studierenden haben bei der Entwicklung die Bedingungen in Uganda zugrunde gelegt. So wurde auf ortsübliche Holzmaße zurückgegriffen und auf schweres Gerät wie Kräne beim Errichten der Konstruktion verzichtet. Auch wurde bewusst Lehm als Baustoff für die Wände gewählt, weil er günstig ist und klimatisch gute Eigenschaften besitzt.

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