Oldenburg

Hartelijk welkom in der Botschaft Groningen

Marjet Melzer-Ahrnken von der Oldenburger Wirtschaftsförderung, Oberbürgermeister Gerd Schwandner, Joost van Keulen, Wirtschaftsdezernent aus Groningen, Ina Lehnert-Jenisch von der Oldenburger Wirtschaftsförderung sowie die beiden Botschafter Alex Leuning und Norbert Egdorf stellten die Botschaft Groningen vor.

Marjet Melzer-Ahrnken von der Oldenburger Wirtschaftsförderung, Oberbürgermeister Gerd Schwandner, Joost van Keulen, Wirtschaftsdezernent aus Groningen, Ina Lehnert-Jenisch von der Oldenburger Wirtschaftsförderung sowie die beiden Botschafter Alex Leuning und Norbert Egdorf (von links) stellten die Botschaft Groningen vor.
Foto: Katrin Zempel-Bley

Oldenburg (zb) Seit 25 Jahren existiert die Städtepartnerschaft zwischen Groningen und Oldenburg. Pünktlich zum Jubiläum erhält die Huntestadt an der Heiligengeiststraße 30 die Botschaft Groningen, die am 11. April um 14 Uhr feierlich eröffnet wird.

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„Die Bevölkerung kann sich auf die neue Botschaft freuen“, sind sich Oldenburgs Oberbürgermeister Dr. Gerd Schwandner und Groningens Wirtschaftsdezernent Joost van Keulen einig. Zwei Monate lang wird sich die Partnerstadt Groningen in Oldenburg präsentieren. Hier gibt es zwar keine Visa, dafür aber gleich zwei Botschafter, nämlich Alex Leuning aus Groningen und Norbert Egdorf aus Oldenburg, umfangreiche Informationen über die niederländische Stadt und ganz viel Kunst und Kultur, Workshops und eben Einblicke in den Alltag unserer Nachbarn.

„Vom 11. April bis zum 20. Juni wollen wir ganz nah an den Oldenburger und ihren Gästen aus dem Umland sein“, sagt van Keulen bei der Vorstellung seiner Botschaftsräume. Jeweils mittwochs bis freitags von 14 bis 18 Uhr, samstags von 10 bis 15 Uhr, außerdem ab und zu auch an Abenden ist die Botschaft für alle Interessierten geöffnet. Natürlich gibt es dort Lakritz, Hagelslag (Schokokügelchen) und an den Samstagen Mosterd Soep (Senfsuppe), eine niederländische Spezialität, und viele andere typische Dinge, die wir mit unseren Nachbarn verbinden.

„Tatsächlich handelt es sich um ein in Deutschland und den Niederlanden vollkommen neues Konzept des Stadtmarketings“, klärt Ina Lehnert-Jenisch von der Oldenburger Wirtschaftsförderung auf. „Wir wünschen uns, dass noch mehr Oldenburger und ihre Gäste mit den niederländischen Nachbarn Kontakt aufnehmen, sie besser kennenlernen und es zu neuen Begegnungen kommt bei einem bunten Programm für Kinder und Erwachsene.“ Allerdings hat die Botschaft Groningen einen Vorgänger. Im vergangenen Sommer präsentierte sich Oldenburg mit „De Duitse Ambassade“ erfolgreich in der Groninger Innenstadt. „Bier, Brötchen und DJs waren wunderbar“, schwärmt van Keulen bis heute.

Programm in der Botschaft Groningen

„Grund genug für das Rückspiel“, findet Schwandner. Und so wird in zehn Themenwochen allerhand geboten: Die Woche „Blumen“ lädt zum Groninger Blumenmarkt ein. Anlässlich des ersten niederländischen „Koningsdag“ am 26. April geht es um die Liebe der Niederländer zu ihrem Königshaus. Kulinarische Spezialitäten machen die Niederlande schmackhaft. In der „Bildungswoche“ kommen Schulen und Universitäten nach Oldenburg und stellen sich vor. Im Weiteren erleben die Besucher Kunst und Kultur, Museen und Musik aus Groningen. Und wenn Anfang Mai die Traumgärten in Oldenburgs Innenstadt einladen, ist Groningen auch mit einem Beispiel direkt vor der Botschaft vertreten. Beim Thema Mobilität darf natürlich das Fahrrad nicht fehlen.

Angekündigt ist hierzu eine Musikgruppe, die auf dem Zweirad musiziert. Außerdem präsentieren sich die Veranstalter des bekannten jährlichen Motorrad-Rennens der niederländischen Stadt Assen. Außergewöhnlich sind die Groninger Grachten und Hausboote ebenso wie herausragende Bauten wie das Forum oder das Infoversum, die in der Botschaft vorgestellt werden. Und wer einfach mal nach Groningen fahren möchte, der erfährt in der Botschaft, wie einfach das geht, welche Busse und Bahnen fahren, wo es Parkplätze gibt und was sonst noch wissenswert ist.

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