Niedersachsen

Unwetter führt zu schweren Unfällen und einem Toten auf der A7 bei Hildesheim

Polizeiinspektion Hildesheim via dts Nachrichtenagentur

Ein Unwetter hat am Freitag auf der Autobahn 7 im Raum Hildesheim zu einer Serie schwerer Unfälle geführt. Dabei ist ein Mensch ums Leben gekommen, drei wurden schwer und sieben leicht verletzt.

Die Autobahnpolizei Hildesheim zog eine erste Bilanz und berichtete von fünf Vollsperrungen sowie knapp 60 Einsätzen.

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Bereits gegen 06:00 Uhr blieben die ersten Sattelzüge auf einer Steigung zwischen Hildesheim und der Tank- und Rastanlage Hildesheimer Börde liegen, was zu einer ersten Sperrung bis etwa 10:30 Uhr führte. Weitere schwere Unfälle folgten im Tagesverlauf.

Besonders folgenschwer war ein Crash gegen 16:40 Uhr in Höhe der Anschlussstelle Rhüden/Harz, bei dem sieben Fahrzeuge, darunter Sattelzüge, auf winterglatter Fahrbahn ineinander gerieten. Hier wurden drei Personen schwer und sieben leicht verletzt, der Einsatz wurde als Massenanfall von Verletzten eingestuft.

Gegen 18:20 Uhr entdeckten Helfer bei Bergungsarbeiten zu einem dieser Unfälle einen Pkw mit einem regungslosen Mann.

Bei dem 63-Jährigen aus Thüringen konnte nur noch der Tod festgestellt werden, die Polizei geht von einem plötzlichen Krankheitsfall aus. Die Autobahn 7 war durch die Unfallserie und Aufräumarbeiten bis in die Nacht hinein an mehreren Abschnitten voll gesperrt, was zu massiven Verkehrsbehinderungen führte.

Die Polizei hat mehrere Strafverfahren wegen fahrlässiger Körperverletzung eingeleitet.

dts Nachrichtenagentur

Foto: Polizeiinspektion Hildesheim via dts Nachrichtenagentur

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