Tarifeinigung für Landesbeschäftigte bringt 5,8 Prozent mehr Lohn
Die Gewerkschaft ver.di hat für die Beschäftigten des öffentlichen Dienstes der Länder eine Tarifeinigung erzielt. Nach intensiven Warnstreiks auch in Niedersachsen und Bremen wurde in der Nacht zu Samstag ein Abschluss gefunden, wie die stellvertretende Landesbezirksleiterin Stefanie Reich mitteilte. ‚Der Druck der letzten Warnstreiks hat gewirkt‘, sagte sie.
Anzeige
Die Vereinbarung sieht eine erste Gehaltserhöhung von 2,8 Prozent ab dem 1. April vor, mindestens jedoch 100 Euro.
Weitere Erhöhungen um 2,0 Prozent folgen ab dem 1. März 2027 und um 1,0 Prozent ab dem 1. Januar 2028. Die Entgelte für Nachwuchskräfte steigen in drei Schritten um insgesamt 150 Euro. Zudem werden Zulagen für Schicht- und Wechselschichtarbeit erhöht.
Für die rund 300.000 studentischen Beschäftigten an Hochschulen werden die Mindeststundenentgelte auf 15,20 Euro ab dem Sommersemester 2026 und ein Jahr später auf 15,90 Euro angehoben.
Einen Tarifvertrag für diese Gruppe lehnten die Ländervertreter jedoch ab. Der ausgehandelte Abschluss muss nun in einer Mitgliederbefragung bewertet werden.
dts Nachrichtenagentur
Foto: via dts Nachrichtenagentur





Keine Kommentare bisher