Niedersachsen

Niedersächsische Suchtkonferenz hebt Bedeutung von Künstlicher Intelligenz hervor

via dts Nachrichtenagentur

Unter dem Motto „Künstliche Intelligenz in der Suchthilfe und Suchtprävention“ hat die 35. Niedersächsische Suchtkonferenz in Hannover stattgefunden. Die Veranstaltung wurde in Kooperation zwischen dem Niedersächsischen Ministerium für Soziales, Arbeit, Gesundheit und Gleichstellung sowie der Landesvereinigung für Gesundheit und Akademie für Sozialmedizin Niedersachsen Bremen e.V. durchgeführt.

Im Fokus standen die Möglichkeiten und Potenziale KI-gestützter Anwendungen im Bereich der Suchthilfe.

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Niedersachsens Gesundheitsminister Andreas Philippi hob die Bedeutung des technischen Fortschritts für die Suchthilfe hervor. Er betonte, dass Suchterkrankungen und Verhaltensabhängigkeiten zu den komplexesten Herausforderungen im Gesundheitswesen zählen.

Die Fortschritte im Bereich der Künstlichen Intelligenz eröffnen neue Möglichkeiten, die Suchthilfe weiterzuentwickeln und insbesondere Menschen zu erreichen, die bislang ungenügend versorgt sind.

Ein Beispiel für digitale Angebote ist das Digi-Suchtprojekt, das bereits in 108 niedersächsischen Beratungsstellen angewendet wird. Seit September steht zudem das vom Bundesministerium für Gesundheit geförderte Projekt „SuchtGPT“ zur Verfügung, ein KI-gestützter Assistent, der Verhaltensmuster analysiert und präventive Maßnahmen individualisiert anbietet.

dts Nachrichtenagentur

Foto: via dts Nachrichtenagentur

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2 Kommentare

  1. W. Lorenzen-Pranger
    17. November 2025 um 20.27 — Antworten

    Gerade wo es um sehr emotionale und extrem individuelle Probleme geht, halte ich den Einsatz von „künstlicher Intelligenz“ für absolut zynisch und unangemessen. Was „künstliche Intelligenz“ genannt wird, ist nackte rechnerisch definierte Funktionalität – mit Intelligent, wozu eben auch emotionale Intelligenz gehört, hat das alles überhaupt nichts zu tun.

    • Udo
      18. November 2025 um 13.15 — Antworten

      Doch doch, heute wird ja alles umdefiniert, da geht das schon.
      Viel wichtiger ist der Datenschutz. Der Mist läuft unter der Kontrolle Anderer, und darein fliegen dann Daten derjenigen, denen man helfen will, ob beabsichtigt oder aus Unkenntnis. Das außerdem Fragen falsch gestellt werden und Antworten falsch interpretiert werden, versteht sich von selbst. Und womit wird das Ding überhaupt trainiert.

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