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Veranstaltungsbranche fordert deutlich stärkere Hilfsmaßnahmen

Tanzende in einem Techno-Club, über dts Nachrichtenagentur

Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Die Konzert- und Veranstaltungswirtschaft erwartet von der Politik deutlich größere Zugeständnisse als bisher geplant. „Sofern die Politik tatsächlich meinen sollte, mit der für November angekündigten Regelung alle von uns aufgezeigten Probleme gelöst zu haben, wäre dies ein fataler Irrtum“, sagte Jens Michow, geschäftsführender Präsident des Bundesverbandes der Konzert- und Veranstaltungswirtschaft (BDKV), den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Freitagausgaben). „Die Veranstaltungsbranche erbringt seit März ein Sonderopfer, welches mit keinem anderen Wirtschaftszweig vergleichbar ist“, so Michow.

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Der BDKV-Präsident forderte, dass die von der Bundesregierung geplante Erstattung der Vorjahresumsätze aus dem vergangenen November auch auf vergangene Monate ausgeweitet wird. Zudem plädierte er für eine Anhebung der aktuellen Fördergrenzen und einen Ausfallfonds, mit dem Schäden aus zukünftigen Schäden aufgrund von Veranstaltungsverboten beglichen werden sollen. Bleiben diese Hilfen aus, befürchtet Michow einen Kahlschlag für die Branche. Allein die Konzertwirtschaft werde anstatt der üblichen fünf Milliarden Euro Jahresumsatz in diesem Jahr nur noch eine Milliarde Umsatz erzielen. „Ohne die Aussetzung der Insolvenzantragspflicht wäre rund jedes zweite Unternehmen schon pleite. Es braucht schnelle Hilfen“, sagte der Branchenvertreter.

Foto: Tanzende in einem Techno-Club, über dts Nachrichtenagentur

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