US-Börsen knicken ein – Apple stoppt Vertrieb in Russland
New York (dts Nachrichtenagentur) – Auch die US-Börsen waren am Dienstag fest im Bann des Kriegs in der Ukraine – und den möglichen Folgen für die ganze Welt. Zu Handelsende in New York wurde der Dow mit 33.294,95 Punkten berechnet, 1,76 Prozent schwächer als am Montag.
Wenige Minuten zuvor war der breiter gefasste S&P 500 mit rund 4.305 Punkten 1,6 Prozent im Minus, die Technologiebörse Nasdaq berechnete den Nasdaq Composite zu diesem Zeitpunkt mit rund 13.530 Punkten 1,6 Prozent schwächer. Sorge bereitete den Anlegern der am Dienstag stark gestiegene Ölpreis. Die US-Sorte WTI, immer ein bisschen billiger als das Nordsee-Öl der Sorte Brent, kletterte am Dienstag über die psychologisch wichtige Marke von 100 US-Dollar pro Fass, und damit so hoch wie seit Sommer 2014 nicht mehr. Dass Apple seinen Produktverkauf in Russland vorerst stoppt, fanden Anleger gar nicht so gut – die Aktie schloss auf Tagestief.
Wie üblich wenn ein Flächenbrand droht, konnte der Goldpreis deutlich profitieren, am Abend wurden für eine Feinunze 1.945 US-Dollar gezahlt (+1,9 Prozent), das entspricht einem Preis von 56,20 Euro pro Gramm. Die europäische Gemeinschaftswährung tendierte am Dienstagabend schwächer. Ein Euro kostete 1,1127 US-Dollar (-0,8 Prozent), ein Dollar war dementsprechend für 0,8987 Euro zu haben.
Foto: Wallstreet, über dts Nachrichtenagentur
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