Unions-Fraktionsvize trotz Rekordschulden für Steuersenkungen
Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Der stellvertretende Vorsitzende der Unions-Bundestagsfraktion, Carsten Linnemann (CDU), schließt Steuererhöhungen zur Finanzierung der Corona-Hilfsmaßnahmen aus. Das sei das falsche Signal, so Linnemann im RTL/n-tv-„Frühstart“. Und weiter: „Im Gegenteil: Wir brauchen jetzt erstmal eine Steuerreform, die die unteren und mittleren Einkommen entlastet.“
Sie seien durch den sogenannten Mittelstandsbauch überproportional belastet. Linnemann wies auf die Situation hunderttausender Solo-Selbstständiger hin. „Die sind jetzt mit dem Boot auf dem Wasser unterwegs, verbrennen im Moment ihr Eigenkapital und kennen das Ufer nicht. Jetzt stellen Sie sich vor, dann kommen die an und wir sagen als Politik, jetzt müsst ihr mehr Steuern bezahlen.“ Vielmehr müsse man jetzt die richtigen Schlüsse aus der Krise ziehen: Digitalisierung der Verwaltung, mehr Homeoffice, Deregulierung. Dann werde die ökonomische Lage so sein, dass man die Schulden schneller zurückzahlen könne als geglaubt, so der CDU-Politiker.
Foto: Steuerbescheid, über dts Nachrichtenagentur
NachrichtenRegierung erwartet 2027 Rentenerhöhung von über vier ProzentArtikel lesen
NachrichtenRufe nach mehr Verkehrssicherheit bei FührerscheinreformArtikel lesen
NiedersachsenÜber 4.500 Metallbeschäftigte streiken in Niedersachsen und Sachsen-AnhaltArtikel lesen
NiedersachsenLandesregierung beschließt „Masterplan“ für KrisenmanagementArtikel lesen
NachrichtenForsa: Union verliert wieder – Merz auf AllzeittiefArtikel lesen
NachrichtenWildberger fordert mehr Schutz für digitale BetriebstechnikArtikel lesen
