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Union: Corona darf keine „Integrationsbremse“ sein

Frau mit Kopftuch und Frau ohne Kopftuch, über dts Nachrichtenagentur

Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Die Integrationsbeauftragte der Unionsfraktion, Nina Warken (CDU), hat vor negative Auswirkungen der Coronakrise auf den Integrationsprozess gewarnt. „Mit Blick auf die erneut steigenden Infektionszahlen brauchen wir dringend tragfähige Lösungen, wie Integration auch ohne den gewohnten physischen Kontakt gelingen kann“, sagte Warken am Montag. Die Pandemie betreffe besonders jene hart, „die willens sind, sich eine Existenz in Deutschland aufzubauen“.

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Das Angebot von Integrationsmaßnahmen sei aktuell beschränkt und auch die Situation auf dem Arbeitsmarkt in Branchen mit besonders vielen beschäftigten Flüchtlingen und Asylbewerbern sei angespannt, so die CDU-Politikerin weiter. „Wenn wir jetzt nicht handeln, fällt uns das auf die Füße und wir verlieren den Anschluss an die Zielgruppe mit fatalen Folgen.“ Chancen lägen vor allem bei Beratungsangeboten und Spracherwerb in digitaler Form. „Neben dem Aufbau von krisenfesten digitalen Angeboten gilt es weiterhin, Strukturen vor Ort zu fördern, die die Erstintegration und Eingliederung mit dem Ziel der wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Teilhabe ermöglichen.“ Denn die die Integration lebe von physischer Begegnung mit Menschen, so die Integrationsbeauftragte der Union.

Foto: Frau mit Kopftuch und Frau ohne Kopftuch, über dts Nachrichtenagentur

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