Umfrage: Beraterbranche robust gegenüber aktuellen Krisen

Büro-Hochhaus, über dts Nachrichtenagentur

München (dts Nachrichtenagentur) – 2022 dürfte zu einem erneuten Rekordjahr für den Wirtschaftszweig der Rechts- und Steuerberatung sowie Wirtschaftsprüfung werden. Das signalisiert das Ifo-Beraterklima, welches das Münchner Wirtschaftsforschungsinstitut für das „Handelsblatt“ berechnet hat.

Rund die Hälfte der befragten Berater berichtet demnach aktuell von einer guten Geschäftslage, kaum einer ist unzufrieden. Nach dem turbulenten, aber dennoch guten Jahr 2020, lief das Jahr 2021 merklich besser. Der Höhepunkt war im September, seitdem sinkt die Stimmung zwar leicht, sie ist jedoch weiterhin auf hohem Niveau. „Die Beraterbranche zeigt sich robust gegenüber den rezessiven Tendenzen in der Industrie und den konsumnahen Dienstleistern“, sagte Ifo-Experte Klaus Wohlrabe.

Anzeige

Im Vergleich zur Gesamtwirtschaft seien die Berater „sehr gut aufgestellt“. Das Geschäftsklima – also der Saldo von Optimisten und Pessimisten – liege um mehr als 20 Punkte höher. In der Praxis bedeutet die gute Geschäftslage häufig Stress. „Der Berufsstand hat nach wie vor alle Hände voll zu tun“, sagte Torsten Lüth, Präsident des Deutschen Steuerberaterverbands (DStV).

Corona diktiere weiter den Arbeitsalltag. So sei erst kürzlich bekannt gegeben worden, dass die Antragsfrist für die Überbrückungshilfe III Plus bis Ende März 2022 verlängert werde. Dann würden die Corona-Hilfen durch die Überbrückungshilfe IV fortgesetzt. Und schließlich müssten die Schlussabrechnungen für die vergangenen Hilfsprogramme erstellt werden.

„Verschnaufpausen gibt es insofern keine“, sagte Lüth. Auch emotional sei die Lage herausfordernd: „Die Not der Mandanten ist zum Teil gewaltig. Das bedrückt auch uns als Berater sehr.“

Foto: Büro-Hochhaus, über dts Nachrichtenagentur

Mehr aus diesem Ressort
NachrichtenBundestag erfasst Anwesenheit ab 1. Oktober digitalNachrichtenCDA-Chef Radtke fordert schnelle Entscheidung zu AfD-VerbotsverfahrenNachrichtenUS-Inflationsrate bleibt im August bei 3,4 Prozent
StartseiteKommentieren
Weitere Artikel
OldenburgSieben Buslinien fahren wegen Sperrung UmwegeNachrichtenUS-Inflationsrate im August weiter bei 3,4 ProzentNachrichtenBund und Länder wollen Baukosten mit neuer Plattform senkenNiedersachsenPolizeieinsatz in Elze nach Bedrohung von SchülernNiedersachsen11-Jähriger in Wilhelmshaven bei Verkehrsunfall schwer verletztNiedersachsenKrankenfahrstuhl und Auto stoßen in Zetel zusammen

Anzeige

StellenmarktJobs in OldenburgAktuelle Stellenangebote aus Oldenburg und der Region.LokalesNachrichten aus OldenburgAlle Meldungen aus der Stadt auf einen Blick.Immer informiertWhatsApp-KanalDie wichtigsten Nachrichten direkt aufs Handy.MenschenOldenburger/in des MonatsJeden Monat ein besonderes Gesicht der Stadt.
Im FokusTopthemenKommunalwahl 2026StadionneubauCäcilienbrücke
Social MediaFolge unsFacebookInstagramYouTubeTikTok