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SPD-Politiker: Impfverweigerer sollen Tests künftig selbst zahlen

Corona-Teststation, über dts Nachrichtenagentur

Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Der Parlamentarische Geschäftsführer der SPD-Bundestagsfraktion Carsten Schneider will, dass Impfverweigerer ihre Corona-Tests auf Dauer selbst zahlen. „Wer da nicht mitmachen will, kann nicht erwarten, dass die Allgemeinheit dauerhaft alles für ihn finanziert“, sagte er T-Online mit Blick auf das stagnierende Impftempo.

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„Es gibt einen einfachen Weg aus der Pandemie – und das ist die Impfung“, so Schneider. Die Gefahren bei einer zu großen Zahl vom Impfverweigerern sei groß: „Erreichen wir die Herdenimmunität nicht, gibt es das alte, normale Leben nicht zurück. Lassen sich viele nicht impfen, drohen vor allem im Herbst und Winter wieder extreme Einschränkungen.“

Foto: Corona-Teststation, über dts Nachrichtenagentur

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11 Kommentare

  1. W. Lorenzen-Pranger
    19. Juli 2021 um 18.15 — Antworten

    Und schon wieder einer, der das Grundgesetz nicht im Ansatz kennt. Was haben wir eigentlich so für „Politiker“ in so manchen Parteien?
    Verrückt geworden, oder was?

    • Manfred Murdfield
      21. Juli 2021 um 12.36 — Antworten

      Gut, dass es in dieser Republik wenigstens einen haben, der sich auskennt. Wir wüssten sonst nicht ein noch aus.

  2. Walter Rohrbach
    20. Juli 2021 um 21.28 — Antworten

    Eine unvorstellbare Frechheit angesichts der Tatsache, dass die Impfstoffe lediglich eine Notzulassung haben. Soll die Bevölkerung etwa als Versuchskaninchen dienen?

    • W. Lorenzen-Pranger
      21. Juli 2021 um 10.34 — Antworten

      Ja. Ich selbst habe die Impfung mit den Worten – „Ich bin doch keine Laborratte“ – abgelehnt.

      • Manfred Murdfield
        21. Juli 2021 um 12.51 — Antworten

        s:ein Kampf für eine Welt ohne Blödheit, 80 v.H. der OOZ Kommentare können doch nicht irren, ihr Irren.

        • W. Lorenzen-Pranger
          21. Juli 2021 um 16.26 — Antworten

          Ich bewundere die Bescheidenheit der Ergebnisse ihrer- – – – Überlegungen? Ich bin ja schon fast von den Erkenntnissen und ihrer Argumentation intellektuell weit überfordert… 🙂

      • Manfred Murdfield
        22. Juli 2021 um 16.54 — Antworten

        Solidarität mit den“Laborratten“

        • W. Lorenzen-Pranger
          23. Juli 2021 um 19.29 — Antworten

          So, und jetzt mal Spaß beiseite: In einer Dissertation an der Uni Greifswald finden sie sie den eindeutigen HInweis, daß mRNA-Impfstoffe zumindest bei Ratten zu erheblichen Veränderungen am Körper führen (können).

          https://epub.ub.uni-greifswald.de/frontdoor/deliver/index/docId/290/file/diss_heike_mack.pdf

          Auf Seite 71 unten finden sie dann diese Aussage:

          „Aus den Ergebnissen dieser Arbeit kann geschlossen werden, dass sich die schnellen MHC-IIx Muskelfasern in die langsameren MHC-IIa Muskelfasern und diese sich dann in die ganz langsamen MHC-I Muskelfasern umgewandelt haben. Die MHC-IIb-Fasern waren von dieser Umwandlung nicht in signifikantem Masse betroffen.“

          Jetzt sind sie dran, erklären sie mir doch bitte, warum solche Veränderungen am Körper des Menschen nicht stattfinden können, was sie langfristig auslösen können und ob diese Effekte dann positiv zu bewerten seien oder, was ich glaube, wohl eher nicht, wenn die mit dem mRNA-COVID-19-Impfstoff Moderna z.B. geimpft werden.
          Ich jedenfalls sehe hier ein unerforschtes bzw. viel zu wenig erforschtes Risiko, das ich nicht eingehen möchte – zumal ich ja vermutlich (der Nachweis läßt sich nicht mehr sicher führen, die eigentliche Infektion ist schon zu lange her) bereits genesen bin.

  3. Manfred Murdfield
    21. Juli 2021 um 11.39 — Antworten

    Querdenker haben Freiheiten, die sie anderen nicht zugestehen. Konsequenzen zur eigenen Überzeugung werden lieber der Allgemeinheit aufgetragen. Eine trübe Zeiterscheinung.

    • W. Lorenzen-Pranger
      21. Juli 2021 um 12.43 — Antworten

      Unter „Querdenker“ wird heute leider alles subsummiert, was sich nicht an den Simpel-Mainstream hält – also auch die, die mit schrulligen Esoterikern, Rechten usw. ganz sicher nichts zu tun haben und zu tun haben wollen.
      „Querdenker“ wurde sehr schnell zu einem wohlfeilen Instrument, daß dafür sorgte, daß sich schlicht um Arbeitsplätze sorgende Bürger oder kritische Ärzte im Abseits wiederfanden, obwohl sie gute, manchmal sogar bessere, Argumente hatten als eben dieser Mainstrem. Die Zahlen der Demonstrationsteilnahmer z.B. sanken doch auch, weil „man mit Rechten nicht zusammen demonstriert“, jedenfalls nicht, wenn man nicht die gesellschaftliche Ächtung riskieren will. Auf der linken Seite waren auch Spinner, die an Demos teilnahmen, egal wie verschroben sie immer waren, noch nie ein Problem – was nach meiner Meinung daran liegt, daß Linke schon immer pauschal abgeurteilt wurden. Ein Erbe der Sprache der Nazis in Deutschland. (Geschichte der Unionsparteien) Bis heute leiden unter diesen Vorurteilen viele, die auch damit gar nichts zu tun hatten. Leider sind Autoren wie Chomsky und ähnlich hochqualifizierte Wissenschaftler auch deshalb nie in der breiten Gesellschaft angekommen.
      „Querdenker“ ist ein herrschaftlicher Begriff geworden, ein Begriff, der zur pauschalen Unterdrückung kitischer Stimmen benutzt wird. So, wie die Geschichtsschreibung immer die Version der Sieger ist, wurde Sprache schon immer auch als Herrschaftsinstrument mißdeutet und mißbraucht. Fragen sie mal die Werbeagentur „Querdenker“, für das bislang ein extrem positiv besetzter Begriff war, der für deren Kreativität stand.

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