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Reiche klagt erneut über geringe Arbeitsstunden in Deutschland

via dts Nachrichtenagentur

Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) hat bekräftigt, dass die Anzahl der Arbeitsstunden der Beschäftigten in Deutschland zu gering sei.

„Wir verlieren, weil das gesamte Arbeitsvolumen über das Jahr geringer ist als in anderen OECD-Staaten“, sagte Reiche der „Bild am Sonntag“. Es liege nicht daran, dass deutsche Beschäftigte pro Stunde nicht produktiv seien oder die Deutschen pro Stunde nicht genug arbeiteten: „Die Gesamtzahl der Stunden ist zu gering und damit verschenken wir eine Möglichkeit, zu Wachstum zu kommen.“

Reiche forderte, das Arbeitsvolumen abseits der Teilzeit-Debatte auch anderweitig zu heben: „Das heißt, auch nach der Altersgrenze länger zu arbeiten, die Wochenarbeitsstundenzahl zu flexibilisieren und vor allem dafür zu sorgen, dass nicht Mehrarbeit wegbesteuert wird.“ Momentan sei Mehrarbeit steuerlich häufig unattraktiv: „Damit vergeben wir erneut Chancen.“ Im Hinblick auf generelle Reformen zugunsten der Wettbewerbsfähigkeit Deutschlands forderte Reiche: „Wir brauchen in diesem Jahr einen größeren Aufschlag, um Wachstum zu gewinnen.“

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dts Nachrichtenagentur

Foto: via dts Nachrichtenagentur

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3 Kommentare

  1. Manfred Murdfield
    8. Februar 2026 um 13.33 — Antworten

    Frau Reiche fordert. Vielleicht ist zu überlegen, wo die Ministerin für die Lösung ihrer Forderungen selber zuständig ist. Augen auf bei der Berufswahl. Aber auch, Vorsicht bei der Lobbyistenwahl, es könnte sonst in Gelaber enden, auf Kosten der Steuerzahler. Obacht: MP Söder wird allmählich von seinem Trauma, Habeck wäre der schlechteste Wirtschaftsminister aller Zeiten gewesen, seine Realitätsdefizite zu bearbeiten haben. Frau Reiche ist dafür eine überzeugende Ministerin.

    • W. Lorenzen-Pranger
      9. Februar 2026 um 15.33 — Antworten

      Unionler und Verantwortung? Darf ich mal lachen? 🙂

  2. Markus
    11. Februar 2026 um 14.15 — Antworten

    Genau das ist doch das Problem, und zwar nicht erst seit gestern. Schon seit den späten 80ern habe ich schmerzhaft lernen müssen, dass sich Mehrarbeit finanziell nicht lohnt. Überstunden gekloppt wie wild, teils über 60h die Woche malocht. Sah brutto auch ganz proper aus, aber netto war kaum mehr dabei. Ein Jahr war sogar nach einer satten (…) Lohnerhöhung um 100,- DM im Monat (Zusatzqualifikationen bestanden) weniger netto auf dem Konto ankam. Na danke. Also habe ich auf Freizeitausgleich bestanden.

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