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Patientenschützer befürchten Corona-Ausbrüche in Altenheimen

Mann im Rollstuhl, über dts Nachrichtenagentur

Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Eugen Brysch, Vorstand der Deutschen Stiftung Patientenschutz, fordert eine umfassende Testoffensive in Altenheimen. „Die tägliche Testpflicht im Heim muss für Personal und Besucher gelten, selbst wenn sie geimpft oder genesen sind“, sagte er der „Bild“ (Freitagausgabe).

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Sonst drohten den Altenheim-Bewohner erneut „Leiden, Isolation und Sterben“. Außerdem brauche es „dringend mobile Impfteams, die das Angebot zu den Pflegebedürftigen und Mitarbeitern bringen“, sagte Brysch. Seit Wochen stecken sich wieder mehr Über-Sechzig-Jährige mit Corona an, bei denen der Impfschutz im Laufe der Monate nachgelassen hat. SPD-Gesundheitsexpertin Sabine Dittmar sagte der „Bild“ dazu: „Wenn Ende April 2021 knapp sechs Millionen Bürger ihre Zweitimpfung erhalten haben, so sollten nun – sechs Monate später – eben diese Bürger eine Auffrischung erhalten. Statt sechs Millionen Bürgern haben aber bislang nur 1,8 Millionen eine Auffrischung erhalten.“ Die Impf-Kampagne laufe „zu schleppend“, kritisierte Dittmar. Er forderte: „Das mit den Booster-Impfungen schneller gehen.“

Foto: Mann im Rollstuhl, über dts Nachrichtenagentur

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