Mutter und Tochter beauftragen in Sorgerechtsstreit Killer
Wolfenbüttel (dts Nachrichtenagentur) – Wegen eines Sorgerechtsstreits sollen eine 68-jährige Iranerin und ihre deutschiranische Tochter in Wolfenbüttel einen vermeintlichen Auftragskiller angeheuert haben, um den Ex-Lebensgefährten der Tochter töten zu lassen. Das berichtet der „Spiegel“ in seiner neuen Ausgabe unter Berufung auf die Braunschweiger Staatsanwaltschaft.
Demnach willigte der vermeintliche Killer zum Schein in das Mordkomplott ein. Der 33-Jährige soll 17.000 Euro für die Tat kassiert haben, das Opfer kannte er nicht. Doch dann wandte er sich an die Polizei und übergab das Geld. Ein Gespräch der Tochter wurde im Anschluss überwacht, die beiden Frauen wurden am 2. Dezember festgenommen. Das Landgericht erließ Haftbefehle gegen sie. Zuvor hatte es offenbar einen Streit zwischen der 41-jährigen Tochter und ihrem Ex-Partner um das Sorgerecht für das gemeinsame Kind gegeben.
Foto: Polizeiauto (Archiv), über dts Nachrichtenagentur
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