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Merz warnt vor Überhöhung der Rassismus-Probleme in Deutschland

Friedrich Merz, über dts Nachrichtenagentur

Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Angesichts von Demonstrationen gegen Rassismus und Polizeigewalt hat CDU-Vorsitzkandidat Friedrich Merz davor gewarnt, die Situation in Deutschland mit der in den Vereinigten Staaten zu vergleichen. „Es gibt in den Vereinigten Staaten einen systemischen Rassismus, die Amerikaner haben seit der Abschaffung der Sklaverei das Problem der Rassendiskriminierung bis heute nicht wirklich gelöst“, sagte Merz den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Donnerstagausgaben). „In Deutschland gibt es das in dieser Form nicht – und es gibt bei uns auch keinen latenten Rassismus bei der Polizei.“

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Solche Vorwürfe waren zuletzt von der SPD-Vorsitzenden Saskia Esken gekommen. „Ich halte es für unzulässig, die Bilder aus Amerika eins zu eins auf Deutschland zu übertragen“, so der frühere Unionsfraktionsvorsitzende. „Das relativiert die Probleme in den USA und überhöht sie hier bei uns.“ Würde er in Amerika leben, so Merz, würde er „wahrscheinlich an friedlichen Demonstrationen gegen Rassismus teilnehmen“. In Deutschland tue er es nicht. „Denn man setzt damit Dinge gleich, die nicht vergleichbar sind.“

Foto: Friedrich Merz, über dts Nachrichtenagentur

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