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Merkel: Jungen Menschen mit Ausbildung gute Perspektive bieten

Junge Mädchen auf einer Rolltreppe, über dts Nachrichtenagentur

Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat die Bedeutung der Berufsausbildung hervorgehoben. „Wir müssen alles daransetzen, Ausbildungs- und Berufschancen zu sichern – für junge Menschen selbst und auch zur Fachkräftesicherung“, sagte sie in ihrem aktuellen Video-Podcast.

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Mit Blick auf die Corona-Pandemie sagte die Bundeskanzlerin, dass gerade junge Menschen auf dem Weg ins Berufsleben besonders hart von den Folgen der Pandemie betroffen seien. Gemeinsam mit den Ländern, den Arbeitgebern und den Gewerkschaften sollen mit der Initiative „Sommer der Berufsausbildung“ in Aktions- und Thementagen Bewerber und Arbeitgeber zusammengebracht werden. „Die duale Ausbildung kann gerade in diesen Zeiten der Weg in eine erfolgreiche Zukunft sein“, sagte die Kanzlerin im Podcast. Bereits mit dem Bundesprogramm „Ausbildungsplätze sichern“ würden solche Unternehmen unterstützt, die trotz der Krise weiter ausbilden, so Merkel.

Ein 500-Millionen-Euro-Programm sei ausgeweitet und für das kommende Ausbildungsjahr verlängert worden. Wenn Betriebe ausbilden, sicherten sie sich damit den Meister der Zukunft, so die CDU-Politikerin. Alle Ausbildungsplatzsuchenden und deren Eltern rief die Bundeskanzlerin auf: „Nutzen Sie die vielen Angebote zur Berufsberatung und Vermittlung bei Ihrer Agentur für Arbeit und den Kammern vor Ort, um eine passende Ausbildungsstelle und den passenden Betrieb zu finden. Es gibt noch viele freie Ausbildungsplätze.“

Es solle dabei auch die ganze Vielfalt der Ausbildungsberufe in den Blick genommen werden. Die Berufsausbildung stehe für „Zukunft und Sicherheit“ und „sie ist Sprungbrett für einen guten Berufsweg, für eine Karriere im Unternehmen oder in der Selbstständigkeit“, hob die Kanzlerin hervor.

Foto: Junge Mädchen auf einer Rolltreppe, über dts Nachrichtenagentur

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1 Kommentar

  1. W. Lorenzen-Pranger
    11. Juni 2021 um 12.19

    Zwei kompletten Jahrgängen ist inzwischen das Ende der Schulzeit zumindest teiweise ruiniert worden. Besonders jungen Menschen mit ausländischen Wurzeln, die auch mit der Sprache noch hier und da hadern, hat man dadurch Chancen in erheblichem Umfang genommen.

    https://www.tagesspiegel.de/wissen/nicht-beschluss-zu-schulen-im-lockdown-die-kmk-macht-sich-in-der-coronakrise-ueberfluessig/26709816.html

    https://www.merkur.de/welt/ard-corona-ranga-yogeshwar-deutschland-lockdown-pandemie-verlauf-massnahmen-rki-shutdown-kritik-zr-13700449.html

    usw.

    Daß es Menschen mit „Migrationshintergrund“ besonders hart traf, könnte man schon glatt unter offenem Rassismus in den „bürgerlichen“ Parteien einordnen.
    Ein solches ZItat der Kanzlerin wie im Titel kann man wohl nur noch als dümmlichen Zynismus verstehen.