Grüne fordern mehr Unterstützung für Start-ups in Niedersachsen
Die Grünen im niedersächsischen Landtag haben sich für eine deutliche Stärkung der Start-up- und Gründungskultur im Land ausgesprochen. Das teilte die Abgeordnete Sina Beckmann in einer Rede im Parlament mit.
Konkret fordern die Grünen gemeinsam mit der SPD in einem Antrag unter anderem die Einführung von Wandeldarlehen, eine stärkere Einbindung ländlicher Räume in die Start-up-Strategie und sogenannte Innovations-Scouts an Hochschulen, die Abschlussarbeiten auf Gründungspotential prüfen sollen.
Beckmann verwies auf bestehende Erfolge wie die Förderung von acht Start-up-Zentren mit 2,4 Millionen Euro und sechs Hightech-Inkubatoren mit 11 Millionen Euro. Sie nannte positive Beispiele aus Niedersachsen wie das Unternehmen Okapi:Orbits für nachhaltige Satelliten, die KI-Plattform Wattweiser oder VetVise für KI-gestütztes Tierwohl. ‚Innovationen sind bei uns zu Hause‘, sagte Beckmann und erinnerte an das erste Druckluftspeicherkraftwerk der Welt in Huntorf oder die getriebelosen Windkraftanlagen von Enercon aus Aurich.
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Die Abgeordnete betonte die Bedeutung einer Kultur, die Scheitern zulasse und Mut zum Gründen fördere.
Ihr persönlicher Antrieb sei ‚Einfach machen‘. Für die Vermarktung des Innovationsstandorts schlug sie den Slogan ‚Niedersachsen – hier wachsen Innovationen!‘ vor.
Der rot-grüne Antrag umfasst insgesamt 15 Maßnahmen zur Förderung von Gründungen und Innovationen ‚made in Niedersachsen‘.
dts Nachrichtenagentur





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