Nachrichten

Linke Proteste in Berlin, Hamburg und Leipzig

Festnahme am 01.05.2020 in Berlin-Kreuzberg, über dts Nachrichtenagentur

Berlin (dts Nachrichtenagentur) – In Berlin, Hamburg und Leipzig sind am 1. Mai wie auch in den letzten Jahren wieder viele Linke zum Protest auf die Straße gegangen – trotz weitgehenden Demo-Verboten und Corona-Beschränkungen. Einzelne Kundgebungen waren auch unter strengen Auflagen genehmigt worden, so unter anderem ein Autokorso in Berlin. Berlins Innensenator Andreas Geisel sprach kurz vor 20 Uhr von einem „bislang friedlichen 1. Mai“.

Anzeige

In Kreuzberg sei allerdings die geballte Unvernunft, weil so viele Menschen auf den Straßen unterwegs seien. Dort kam zwischenzeitlich regelrecht Feierstimmung auf, neben Linksautonomen waren auch viele Schaulustige dicht gedrängt mit Getränken unterwegs. Die Polizei wollte dort nach eigenen Angaben ⁩ verhindern, dass sich Demozüge bilden. Am Görlitzer Bahnhof wurden Gegenstände auf die Fahrbahn geworfen, ein Mann wurde vorsätzlich festgenommen, der die Beamten mit einem Laserpointer geblendet haben soll. „Kreuzberger Nächte können lang werden“, twitterte die Initiative „Revolutionärer 1. Mai Berlin“. In Hamburg löste die Polizei eine Demo auf der Reeperbahn mit mehreren Hundert Teilnehmern auf.

Foto: Festnahme am 01.05.2020 in Berlin-Kreuzberg, über dts Nachrichtenagentur

Vorheriger Artikel

Henkel-Chef kritisiert Lockerungsdebatte

Nächster Artikel

US-Börsen lassen kräftig nach - Gold und Euro wieder etwas stärker

Keine Kommentare bisher

Einen Kommentar schreiben

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.