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Schwesig kritisiert geplante Kürzungen bei Hautkrebsvorsorge scharf

via dts Nachrichtenagentur

Mecklenburg-Vorpommerns Ministerpräsidentin Manuela Schwesig (SPD) kritisiert Bundesgesundheitsministerin Nina Warken (CDU) scharf für die geplanten Einschränkungen bei der Hautkrebsvorsorge als Kassenleistung.

Schwesig sagte der „Bild am Sonntag“: „Das Hautkrebs-Screening zu streichen, ist völlig falsch. Bei der Bekämpfung von Krebs ist die Früherkennung entscheidend. Wir müssen Krebs bekämpfen. Die Zahlen für Hautkrebs sind alarmierend. Wir müssen Prävention stärken und nicht schwächen.“

Schwesig, die selbst eine Brustkrebserkrankung überstanden hat, ergänzte: „Es ist richtig, dass die Bundesregierung eine Gesundheitsreform plant. Die Krankenkassenbeiträge können nicht immer weiter steigen. Aber die muss auch gerecht und vernünftig sein.“

Bundesgesundheitsministerin Warken schränkt in ihrem Gesetzentwurf für eine Gesundheitsreform das Hautkrebs-Screening ein. Künftig soll diese Kassenleistung, die Versicherten ab 35 Jahren alle zwei Jahre bezahlt wird, nur noch für Risikogruppen gelten.

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dts Nachrichtenagentur

Foto: via dts Nachrichtenagentur

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2 Kommentare

  1. Lars
    20. April 2026 um 8.53 — Antworten

    Ausgerechnet Vorsorgeuntersuchungen, die das Krankenkassensystem auf Dauer entlassten, sollen gekürzt bzw gestrichen werden. Was haben diese Politiker daran nicht verstanden?

  2. W. Lorenzen-Pranger
    18. April 2026 um 22.10 — Antworten

    Einige „Politiker“, so hat man den Eindruck, wollen bewußt dem eigenen Volk schaden.

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