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Lemke: Erheblich weniger Elektroschrott nach EU-Ladekabel-Beschluss

Steffi Lemke, über dts Nachrichtenagentur

Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Bundesumwelt- und Verbraucherschutzministerin Steffi Lemke (Grüne) erwartet, dass die EU-Einigung auf einheitliche Ladekabel für Handys und andere elektronische Geräte zu einer erheblichen Reduzierung des Elektroschrotts führen wird. Das Bundesumwelt- und Verbraucherschutzministerium habe sich „erfolgreich dafür eingesetzt, dass neben Smartphones viele weitere Produktgruppen wie Tablets, Kameras, Kopfhörer und anderes in diese Regelung einbezogen sind“, sagte Lemke dem „Redaktionsnetzwerk Deutschland“ (Dienstagausgaben).

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„Hierdurch kann der Elektroschrott erheblich reduziert werden.“ Lemke sagte weiter: „Endlich ist Schluss mit dem Kabelsalat in der heimischen Schublade. Ich begrüße sehr, dass ab Mitte 2024 nur noch Standard-Ladekabel mit dem bekannten USB-C-Anschluss für Handys und andere Geräte verkauft werden dürfen.“ Verbraucher könnten dann auch wählen, „ob sie ein neues Gerät mit oder ohne Ladekabel kaufen möchten“.

Foto: Steffi Lemke, über dts Nachrichtenagentur

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1 Kommentar

  1. Markus
    8. Juni 2022 um 11.11 — Antworten

    Weniger E-Schrott? Ich darf dann erstmal sämtliche Lightning-Peripherie (Dockingstationen, Multimedia-Adapter, Ladekabel, Audiogeräte etc.) sowohl in der Firma als auch daheim wegwerfen und neu kaufen.
    Umweltfreundlich geht anders.

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