Landeswahlleiter tritt AfD-Zweifeln an Briefwahl entgegen

Landeswahlleiter tritt AfD-Zweifeln an Briefwahl entgegen

Foto: via dts Nachrichtenagentur

Der Landeswahlleiter von Mecklenburg-Vorpommern, Christian Boden, tritt Manipulationstheorien zur Briefwahl aus der AfD entgegen. „Ich halte solche Zweifel an der Briefwahl für fernliegend“, sagte Boden dem „Tagesspiegel“ (Donnerstagausgabe). „Die Briefwahl ist sicher.“

Es gebe kein Verfahren, das hundertprozentig sicher sei, jedoch seien bei Wahlen „überall Sicherheitsmechanismen eingebaut“, so Boden.

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Möglich seien menschliche Fehler beim Zusammenzählen. „Aber hier greifen viele Ebenen, die kontrollieren, ob sauber zusammengezählt wurde“, sagte Boden. „Und jeder Bürger ist frei, sich all das auch selbst anzusehen. Die Wahl ist geheim. Die Auszählung ist es nicht.“

Er sehe durchaus Veränderungen im Umgang mit Wahlen, so Boden. Er beobachte, „dass der Ton in den letzten Jahren rauer geworden ist“. Damit gehe einher, dass Wahlen infrage gestellt werden. „Ich halte das für eine schlechte Entwicklung“, sagte er. Er wisse aber auch nicht, wie viele Bürger das wirklich glauben.

Er selbst wähle im Wahllokal, „weil für mich Wahlen eine Selbstvergewisserung der Demokratie sind“, sagte der Landeswahlleiter. „Dieses Gefühl will ich erleben.“

In der Demokratie sei die geringste Form des Einbringens, wählen zu gehen. „Gehen Sie wählen. Schauen Sie sich das an. Bringen Sie sich produktiv ein“, appellierte er. „Das zeigt auch, dass man mit diesem Gemeinwesen verbunden ist.“

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