Kretschmer kritisiert Umgang mit Papst-Äußerung zur Ukraine
Der sächsische Ministerpräsident Michael Kretschmer (CDU) kritisiert den Umgang in Politik und Medien mit den Äußerungen von Papst Franziskus zum Ukraine-Konflikt als unangemessen. „Wer den Papst kennt, weiß: Das ist ein großer Menschenfreund, ein sehr besonnener, kluger Mensch, der sich seit Beginn dieses Krieges extrem engagiert hat, mit den Russen gesprochen hat, dafür geworben hat, dass das aufhört“, sagte Kretschmer dem Fernsehsender „Welt“.
„Die Art und Weise, wie jetzt das einfach so beiseitegeschoben wird, ist symptomatisch. All jene, die einen anderen Weg als Waffenlieferung sehen, wurden in der Vergangenheit nicht gehört.“ Denn es gehe dem Papst nicht um die Kapitulation der Ukraine, sondern um den Mut, jetzt darüber zu verhandeln, „dass die Waffen schweigen und man eine Lösung diplomatisch findet“. Nach zwei Jahren des Sterbens sei der Zeitpunkt gekommen zu sagen: „Wir versuchen mal auf einem anderen Weg, diesen Krieg, dieses Sterben zu beenden.“
dts Nachrichtenagentur
Foto: Michael Kretschmer (Archiv), via dts Nachrichtenagentur
NiedersachsenVier Verletzte bei Zusammenstoß vor Heide-Park in Soltau
NachrichtenPilsinger gegen Abschaffung der privaten Krankenversicherung
NachrichtenBDA und BDI mahnen Bundesregierung zu Reformen
NachrichtenSPD-Parteiführung will Konvent im Dezember ausrichten
NachrichtenHeil ruft SPD zur Erneuerung auf
NachrichtenAfD und BSW einigen sich auf Landtagspräsidium in Sachsen-Anhalt

1 Comment
W. Lorenzen-Pranger
12. März 2024 @ 7.38
„He’s a real nowhere man
Sitting in bis nowhere Land
Making all His nowhere plans vor nobody.“
Beatles
🙂