Karliczek warnt vor Folgen des Niedrigwassers für Flusskreuzfahrten

Foto: via dts Nachrichtenagentur
Angesichts des anhaltenden Niedrigwassers deutscher Flüsse warnt die Vorsitzende des Tourismusausschusses des Bundestages, Anja Karliczek (CDU), vor Folgen für den Wassertourismus.
Flusskreuzfahrten seien für Deutschland von großer Bedeutung und hätten zuletzt stark zugelegt, sagte Karliczek der „Rheinischen Post“. Gerade viele Touristen aus Fernost schätzten dieses malerische Umfeld auf den Flüssen, den Komfort und diese sichere Art zu reisen.
Die Städte entlang von Donau, Rhein und Elbe profitierten von dieser zahlungskräftigen Kundschaft, wenn sie an Land gehen. Gastronomie und Handel seien angesichts der wirtschaftlichen Zeiten auf diese Kreuzfahrt-Touristen angewiesen, sagte Karliczek. Für den Wachstumsmarkt seien verlässliche Wasserstraßen und eine funktionierende Infrastruktur notwendig. Deswegen benötige man ausreichend Mittel für einen Ausbau der Wasserstraßen, so die CDU-Politikerin.
Laut Branchenbericht des Deutschen Reiseverbandes (DRV) stieg die Zahl der Flusskreuzfahrtpassagiere von rund 650.000 im Jahr 2022 auf mehr als 860.000 im Jahr 2025.
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