Nachrichten

INSA: GroKo-Parteien verlieren

Scholz, Merkel und Seehofer mit Koalitionsvertrag 2018-2021, über dts Nachrichtenagentur

Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Union und SPD haben in der aktuellen Sonntagsfrage des Meinungsforschungsinstitut INSA in der Wählergunst nachgelassen. Im sogenannten „Meinungstrend“ für die „Bild“ verlieren CDU/CSU (36 Prozent) einen halben und die SPD (15 Prozent) einen ganzen Punkt. Die AfD (elf Prozent) gewinnt einen halben Punkt hinzu.

Anzeige

FDP (sieben Prozent), Linke (acht Prozent) und Grüne (17 Prozent) halten ihre Werte aus der Vorwoche. Sonstige Parteien kommen zusammen auf sechs Prozent (+ein Prozentpunkt). Die GroKo kommt mit zusammen 51 Prozent ebenso nicht nur auf eine parlamentarische Mehrheit, sondern auch auf eine Mehrheit an Wählerstimmen, wie ein schwarz-grünes Bündnis aus CDU/CSU und Grünen, welches zusammen auf 53 Prozent kommt. Grün-Rot-Rot käme nur auf 40 Prozent, eine Ampel-Koalition aus SPD, FDP und Grünen nur auf zusammen 39 Prozent. „CDU und CSU können ihre Höchststände des ersten Halbjahres nicht halten. Sie sind trotzdem drei Punkte stärker als bei der Bundestagswahl 2017“, sagte INSA-Chef Hermann Binkert. „Unter den Oppositionsparteien bleiben die Grünen die einzigen Gewinner und können ihr Ergebnis der letzten Bundestagswahl fast verdoppeln.“ Ohne und gegen die Union könne nicht regiert werden. Als zukünftiger Koalitionspartner drängten sich die starken Grünen auf. „Die Präferenzen der Wähler für bestimmte Koalitionsoptionen werden die Wahlentscheidung zunehmend beeinflussen“, so Binkert weiter. Für den „Meinungstrend“ wurden vom 3. bis zum 6. Juli insgesamt 2.040 Bürger befragt.

Foto: Scholz, Merkel und Seehofer mit Koalitionsvertrag 2018-2021, über dts Nachrichtenagentur

Vorheriger Artikel

Verdi gegen Ende der Maskenpflicht

Nächster Artikel

Grüne: Bußgelder für Airlines bei verschleppter Ticket-Erstattung

Keine Kommentare bisher

Einen Kommentar schreiben

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.