Grüne im Düsseldorfer Landtag kritisieren „Letzte Generation“
Düsseldorf (dts Nachrichtenagentur) – Die beiden Fraktionsvorsitzenden der Grünen im NRW-Landtag, Verena Schäffer und Wibke Brems, haben sich kritisch über die Protestaktionen der „Letzten Generation“ geäußert. „Ich verstehe die Verzweiflung angesichts der Klimakrise, aber mit solchen Aktionsformen gewinnt man keine Mehrheiten in der Gesellschaft“, sagte Brems der „Rheinischen Post“ (Freitagsausgabe).
In einer Demokratie müsse man auch Kompromisse eingehen. „Ich habe meine Schwierigkeiten mit denjenigen, die Kompromisse kategorisch ablehnen“, fügte sie hinzu. Die Menschen, die so protestierten, wüssten auch, dass sie mit strafrechtlichen Konsequenzen rechnen müssten, so Brems. Verena Schäffer ergänzte: „Der friedliche, bunte Protest von ‚Fridays for Future‘ hat dagegen wahnsinnig viel erreicht.“
Dieser habe das Thema Klima in den Bundestagswahlkampf getragen. „Das hat mehr gebracht als die Proteste der ‚Letzten Generation‘“, so die Grünen-Politikerin. Auf die Frage, ob sie glaube, dass sogenannte Klima-Kleber grün wählten, sagte Schäffer lediglich: „Es steht ihnen frei, was sie wählen.“
Foto: Klimaprotest, über dts Nachrichtenagentur
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2 Comments
W. Lorenzen-Pranger
28. April 2023 @ 10.11
Viel Spaß bei den Verhandlungen mit den Naturgesetzen,Werte Grüne. Besonders die Physik ist ja, wie man hört, stets zu Kompromissen bereit.
P.S. Seid ihr sicher, daß ihr nicht doch besser in der FDP, einer Unionspartei oder auch der AfD aufgehoben wäret?
Bartsch
28. April 2023 @ 7.32
Es gibt tatsächlich Grüne mit Restverstand.