Dax legt deutlich zu – Renditen französischer Anleihen sinken

Dax legt deutlich zu – Renditen französischer Anleihen sinken

Foto: via dts Nachrichtenagentur

Zum Wochenausklang hat der Dax deutlich zugelegt. Zum Xetra-Handelsschluss wurde der Index mit 25.087 Punkten berechnet, ein Plus in Höhe von 1,1 Prozent im Vergleich zum Vortagesschluss. Nach einem freundlichen Start baute der Dax seine Zugewinne weitgehend kontinuierlich aus.

„Die Investoren fokussieren sich zum Wochenschluss wieder verstärkt auf deutsche Aktien“, kommentierte Andreas Lipkow, Chef-Marktanalyst von CMC Markets. „Am Montag werden die US-Finanzmärkte feiertagsbedingt geschlossen bleiben und somit werden Ereignisse am bevorstehende Wochenende noch mehr Einfluss auf die europäischen Finanzmärkte bekommen.“

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Die Situation an den Anleihemärkten scheine sich derzeit auch etwas zu entdynamisieren und verhelfe den Investoren zu mehr Mut. „Speziell die Renditen der viel beobachteten französischen Staatsanleihen haben sich am heutigen Handelstag wieder abgekühlt“, erklärte der Analyst.

„Derzeit treibt das Dreigestirn Energiepreise, Inflationsgefahr, Anleiherenditen die Investoren an den Finanzmärkten vor sich her. Zudem wird der KI-Sektor immer kritischer gesehen und die Umsatzprognosen vieler Unternehmen aus dem Sektor stärker hinterfragt“, so Lipkow. „Das ist dahingehend problematisch, da die Halbleiter- und KI-Aktien zuletzt die Zugpferde an den US-Aktienmärkten waren.“

An der Spitze der Kursliste rangierten die Papiere von Zalando, SAP und Siemens. Verluste hatten die Aktien nur weniger Dax-40-Unternehmen zu verzeichnen, am deutlichsten fielen sie bei den Anteilsscheinen der Deutschen Telekom aus.

Unterdessen stieg der Gaspreis: Eine Megawattstunde (MWh) Gas zur Lieferung im November kostete 81 Euro und damit drei Prozent mehr als am Vortag. Das impliziert einen Verbraucherpreis von mindestens rund 13 bis 16 Cent pro Kilowattstunde (kWh) inklusive Nebenkosten und Steuern, sollte das Preisniveau dauerhaft so bleiben.

Der Ölpreis stieg ebenfalls: Ein Fass der Nordsee-Sorte Brent kostete am Freitagabend gegen 18 Uhr deutscher Zeit 104,70 US-Dollar, das waren 45 Cent oder 0,4 Prozent mehr als am Schluss des vorherigen Handelstags.

Die europäische Gemeinschaftswährung war am Freitagabend etwas schwächer: Ein Euro kostete 1,1193 US-Dollar, ein Dollar war dementsprechend für 0,8934 Euro zu haben.

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