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Collien Ulmen-Fernandes beklagt „Pseudogleichberechtigung“

Feministischer Protest, über dts Nachrichtenagentur

Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Die Schauspielerin und Moderatorin Collien Ulmen-Fernandes sieht in der Gesellschaft eine „Pseudogleichberechtigung“. Es gebe viele Männer, die ein bisschen mitmachten und dann von Gleichberechtigung sprechen, die nicht wirklich gegeben sei, sagte sie den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Dienstagausgaben). „In der Doku `No More Boys and Girls` haben wir den Kindern einen Fragebogen hingelegt, und die Kinder haben zu 100 Prozent angekreuzt, dass Geldverdienen Männersache sei und sich um Kinder kümmern Frauensache. Das erschreckt mich doch sehr.“

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Mit ihrem Mann, dem Schauspieler Christian Ulmen („Tatort“), führe sie nach eigenen Angaben eine „absolut paritätische“ Beziehung, was die Aufgabenverteilung angeht, sagte die 38-Jährige. „Wenn zum Beispiel unsere Tochter krank ist, dann überprüfen wir, wer seine Termine leichter absagen kann, und derjenige bleibt dann zuhause.“ Das Problem sei aber auch das Umfeld. Da heiße es oft: „Wie kann Collien zu einem Dreh fahren? Die hat doch ein Kind.“ Männer hörten so etwas nie: „Viele sehen immer noch Männer als die Ernährer, und die Frau geht einfach nur einem Hobby nach.“

Foto: Feministischer Protest, über dts Nachrichtenagentur

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