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Bundesregierung will Datenbeauftragten für jedes Ministerium

Verkehrsministerium, über dts Nachrichtenagentur

Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Die Bundesregierung will die Kompetenz im Umgang mit Daten in der Bundesverwaltung deutlich erhöhen. „Denn auch wir als Staat müssen ein Vorreiter bei der Datennutzung sein“, schreibt Digitalstaatsministerin Dorothee Bär (CSU) in einem Beitrag für das „Handelsblatt“ mit Blick auf die Datenstrategie der Regierung, die das Bundeskabinett am Mittwoch beschließen will.

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Jedes Bundesministerium und das Kanzleramt brauchten echte Experten. „Jedes Haus soll etwa über einen Chief Data Scientist („Datennutzungsbeauftragte/n“) verfügen, der mit seinem Team die Nutzung von Daten unterstützt“, so Bär. „Unser Anspruch als Regierung ist, evidenzbasiert und damit transparenter, gezielter und am Ende besser zu handeln.“ Die Regierung strebt nach Worten der Staatsministerin zudem an, dass Datenkompetenz Teil der Allgemeinbildung wird.

„Das fängt in der Schule an – aber betrifft natürlich ganz unmittelbar auch die Generation, die jetzt schon im Beruf steht“, schreibt Bär. „Deswegen werden wir die Nationale Bildungsoffensive ins Leben rufen, wir werden Lehr- und Lernangebote zu digitalen Themen ausweiten und bündeln, sichere digitale Bildungsräume schaffen und die Datenkompetenz mit konkreten Programmen auch in der Weiterbildung stärken.“

Foto: Verkehrsministerium, über dts Nachrichtenagentur

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