BSW offen für Gespräche mit AfD

BSW offen für Gespräche mit AfD

Foto: via dts Nachrichtenagentur

Nach der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt zeigt sich das BSW offen dafür, bei einem Einzug in den Landtag Gespräche mit der AfD zu führen.

Man wolle „spezifische Projekte, die gut fürs Land sind, auch mit der AfD“ umsetzen, sagte BSW-Spitzenkandidatin Claudia Wittig am Wahlabend der ARD. Bereits im Wahlkampf hatte es aus dem BSW entsprechende Äußerungen gegeben. Sie wolle aber AfD-Spitzenkandidat Ulrich Siegmund nicht zum Ministerpräsidenten wählen, den Amtsinhaber Sven Schulze (CDU) aber vielleicht noch weniger.

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AfD-Chefin Alice Weidel bekräftigte derweil, dass man „mit jeder vernünftigen Partei“ reden werde, mit der man auch über inhaltliche Positionen übereinkommen könne. Das sei auch der Wählerauftrag, so die AfD-Vorsitzende.

Laut den jüngsten Hochrechnungen ist es noch unklar, ob es das BSW ins Parlament schafft. Bei der Erhebung von Infratest für die ARD kommt das BSW auf 5,0 Prozent, bei der Forschungsgruppe Wahlen für das ZDF auf 4,8 Prozent. Ein Einzug des BSW könnte am Ende den Ausschlag geben für eine AfD-geführte Regierung.

Die AfD selbst kommt im Mittel auf 44,3 Prozent und verfehlt damit wohl nur knapp eine eigene Mehrheit. Die CDU folgt mit 18,5 Prozent, vor der Linken mit 9,3 Prozent, den Grünen mit 8,8 Prozent und der SPD mit 8,5 Prozent. Die FDP fliegt mit 2,3 Prozent aus dem Landtag, die Sonstigen erreichen 3,5 Prozent.

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