Abgeordnete von SPD, Grünen und FDP planen Kompromiss für Impfpflicht
Berlin (dts Nachrichtenagentur) – Mehrere Bundesabgeordnete der Koalition aus SPD, Grünen und FDP wollen die Idee einer Corona-Impfpflicht für Bürger ab 50 Jahren vorantreiben. Das schreibt die „Welt“ in ihrer Dienstagausgabe unter Berufung auf „Abgeordnetenkreise“ in Berlin.
Demnach wollen die Politiker mit ihrem Vorschlag noch am Montag und damit vor der ersten Debatte im Bundestag zum Thema Impfpflicht am Mittwoch an die Öffentlichkeit gehen. An der Spitze der Gruppe steht der FDP-Gesundheitsexperte Andrew Ullmann. Ersten Informationen zufolge soll es sich um ein abgestuftes System handeln, bei dem alle Ungeimpften verpflichtet wären, sich ärztlich zum Thema Impfung beraten zu lassen – ähnlich dem Verfahren bei einem Schwangerschaftsabbruch. Dazu käme: Sollten bis zum Sommer genügend Menschen geimpft sein – eine genaue Zahl steht nicht fest -, soll komplett auf eine Impfpflicht verzichtet werden.
Am Montagnachmittag wollen sich die Abgeordneten mit einem offenen Brief an die Öffentlichkeit wenden und um Unterstützung für ihren Vorschlag werben – unter anderem auch aus der Opposition.
Foto: Impfzentrum, über dts Nachrichtenagentur
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1 Comment
W. Lorenzen-Pranger
24. Januar 2022 @ 14.33
Werte Redaktion, jetzt gehts nicht ohne zumidest einen Link:
https://www.tagesspiegel.de/politik/corona-regeln-nur-fuer-alte-bevormundung-ist-beleidigend/25739616.html
Etlich andere, zum Teil noch kompromißlosere, Aussagen aus meiner Altersgruppe finde ich gerade so schnell nicht, es gibt sie aber – und ich bin gerade auch zu faul zum suchen. Ich werde, wie der Autor des Artikels, im Notfall ebenfalls vor Gericht gehen. Alte werden bereits in „Pflegeeinrichtungen“ oft genug massiv bevormundet, wie man immer mal wieder hört. Auch dagegen müßte längst immer wieder und massiv eingeschritten werden.