Kultur

Telefon-Führung: Bei Anruf Kunst

Das Horst-Janssen-Museum geht neue Wege: Kunst per Telefon-Führung.
Foto: Katrin Zempel-Bley

Oldenburg (pm) Da öffentliche Führungen in Corona-Zeiten aktuell kaum möglich sind, bringt das Horst-Janssen-Museum ausgewählte Janssen-Arbeiten jetzt direkt zu den Besucherinnen und Besuchern: Am Donnerstag, 20. August, gibt es zwischen 15 und 16.30 Uhr die erste Telefon-Führung.

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Im Mittelpunkt stehen ausgewählte Arbeiten der Ausstellung „Veränderte Sichten: Horst Janssen und die Architektur“, die im Austausch mit Kunstvermittlerin Geraldine Dudek und den weiteren Teilnehmenden per Telefon erforscht werden können. Janssen hat schon in den 1950er Jahren begonnen, Straßenzüge und Häuser seiner Hamburger Umgebung zu zeichnen. Später inspirierten ihn Reisen ins Tessin oder nach Paris, bis er schließlich auch ganz alltägliche Gegenstände durch ungewöhnliche Kombinationen und Perspektiven in Architektur verwandelte.

Die benötigten Abbildungen und eine Kurzbiografie von Horst Janssen werden im Vorfeld per Post verschickt, ebenso wie der einfache Zugang zur Telefonkonferenz. Die Einwahl ist per Festnetz-Telefon (ohne weitere Kosten) oder per Handy (eventuelle Kosten abhängig vom Mobilfunkanbieter) möglich.

Horst Janssen, Farbglasfenster Bahnhof Altona, 1955.

Horst Janssen, Farbglasfenster Bahnhof Altona, 1955.
Foto: VG Bild-Kunst, Bonn 2020

Die Teilnahme kostet 4,50 Euro, Anmeldungen sind bis 13. August möglich, per Telefon unter 04 41 / 235 28 87 oder per E-Mail an museumsvermittlung@stadt-oldenburg.de.

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1 Kommentar

  1. W. Lorenzen-Pranger
    3. August 2020 um 23.51

    …und wenn „die Oldenburger“ es noch so möchten. Janssen ist ein Illustrator ohne eigene relevante Aussage, die zur Kunst nun einmal gehört. Ein sehr guter Kunsthandwerker – aber eben ein Kunsthandwerker.