Geschichte erleben: Der Tag des offenen Denkmals

Das Landesmuseum Kunst & Kultur nimmt mit allen drei Standorten, unter anderem dem Schloss Oldenburg, am Tag des offenen Denkmals teil.

Das Landesmuseum Kunst & Kultur nimmt mit allen drei Standorten, unter anderem dem Schloss Oldenburg, am Tag des offenen Denkmals teil.
Foto: Chiara Risse

Oldenburg (fg) Über 5000 Denkmale und historische Stätten öffnen zum Tag des offenen Denkmals, 14. September, bundesweit ihre Türen. Zahlreiche Oldenburger Einrichtungen nehmen teil und bieten neben freiem Einlass auch Sonderführungen und Veranstaltungen an. Organisiert wird der Aktionstag von der Deutschen Stiftung Denkmalschutz.

Das Programm in Oldenburg

Geschichte erleben: Das machen in diesem Jahr über zehn Veranstaltungsorte stadtweit möglich. Das Angebot reicht von geschichtlichen Rundgängen über Konzerte frühbarocker Vokalmusik (Gertruden-Kapelle) bis zu Filmvorführungen (ehemalige Arbeitersiedlung der Breslauer Straße). Dabei sind das ehemalige Truppenkino „Globe“, der Pulverturm und die Landesmuseen Oldenburgs. Auch die Villa Sieben Eichen, die normalerweise für Besucher/innen nicht geöffnet ist, ist an diesem Tag zu besichtigen. Eine Übersicht der teilnehmenden Einrichtungen und ihrer Programme gibt es unter www.tag-des-offenen-denkmals.de/programm

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Ziel und Geschichte des Aktionstages

Um Denkmalpflege einem breiten Publikum nahezubringen und für die Bedeutung von Geschichte und Kultur zu sensibilisieren wurde 1993 der Tag des offenen Denkmals in Deutschland eingeführt. Bei der Durchführung orientierte man sich an den „Open Monumentendagen“ in den Niederlanden. Es ist das größte Kulturevent Deutschlands und wird durch die Deutsche Stiftung Denkmalschutz organisiert.
Im Anfangsjahr nahmen bereits 3500 Denkmale und historische Stätten am Aktionstag teil, in diesem werden es über 5000 sein. Die Besucherzahlen werden zwar nicht zusammengetragen, liegen aber laut Deutscher Stiftung Denkmalschutz im Millionenbereich.

Jährlich steht die Veranstaltung dabei unter einem Motto. In diesem lautet es „Wert-voll: unbezahlbar oder unersetzlich?“. Damit sollen Fragen aufgeworfen werden, beispielsweise welchen gesellschaftlichen Wert Denkmäler besitzen und welchen persönlichen Umgang man mit ihnen hat. Mehr Informationen zum Tag des offenen Denkmals gibt es auf der Seite www.tag-des-offenen-denkmals.de

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