Globe-Festival verbindet Theater, Tanz, Film und Musik

Die Bremer Tanzkompanie „Of Curious Nature“ präsentiert Ausschnitte aus verschiedenen Produktionen.

Die Bremer Tanzkompanie „Of Curious Nature“ präsentiert Ausschnitte aus verschiedenen Produktionen.
Foto: Lidia Melnikova

Die Kulturgenossenschaft Globe veranstaltet mit „Lichtzeichen“ ein dreitägiges Festival mit Schauspiel, Film, zeitgenössischem Tanz und Musik. Vom 6. bis 8. November 2026 stehen im ehemaligen britischen Theater insgesamt sechs Vorstellungen auf dem Programm. Zu den Mitwirkenden gehören die Schauspieler Jens Ochlast und Jo Schmitt, die Bremer Tanzkompanie Of Curious Nature und das Jonathan Maag Quintett.

Das Programm

Den Auftakt gestaltet Schauspieler Jens Ochlast am Freitag um 19 Uhr mit William Shakespeares „Venus und Adonis“. Er trägt das 1593 veröffentlichte Werk in einer 45-minütigen Fassung frei vor. Anschließend zeigt Cine k den Dokumentarfilm „Tracing Light – Die Magie des Lichts“ von Thomas Riedelsheimer, der sich mit Licht aus wissenschaftlicher und künstlerischer Perspektive beschäftigt.

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Tanztheater und Jazz am Samstag

Die Bremer Tanzkompanie Of Curious Nature präsentiert am Samstag um 17 Uhr ihr Programm „Curious Echoes“. Das Ensemble verbindet Ausschnitte aus verschiedenen Produktionen zu einem mehrteiligen Tanzabend mit Choreografien internationaler Künstler.

Am Abend folgt das Jonathan Maag Quintett mit Soul- und Latinjazz aus den späten 1950er- und 1960er-Jahren. Das Programm greift damit die Anfangszeit des Globe als britisches Theater auf.

Ein weiterer Programmpunkt verbindet klassische Musik mit Wissenschaft: Die Geigerinnen Lisa Werhahn und Kana Sugimura widmen sich am Sonntagvormittag unter dem Titel „Sei (NON) Solo – DU bist (Nicht) Allein“ den Solosonaten und Partiten von Johann Sebastian Bach und stellen Bezüge zur Quantentheorie her. Beteiligt sind auch Schüler/innen des Willms-Gymnasiums in Delmenhorst.

Den Festivalabschluss gestalten Schauspieler Jo Schmitt und Multiperkussionist Andi Steil am Sonntag um 16 Uhr. In ihrem Programm „Klangtexte und Textklänge“ verbinden sie Literatur mit Musik, Rhythmen und Geräuschen.

Hinweise zur Anreise

Direkt am Globe stehen nur wenige Parkplätze zur Verfügung, da die Tiefgarage noch nicht in Betrieb ist. Die privaten Stellplätze auf dem Gelände Neu Donnerschwee dürfen nicht genutzt werden. Die Veranstalter empfehlen deshalb die Anreise mit dem Fahrrad oder öffentlichen Verkehrsmitteln.

Das vollständige Festivalprogramm, weitere Informationen und Tickets gibt es unter www.globe-oldenburg.de.

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