Kultur

Berlinale: Oldenburger Mädchen im Filmfieber

Als am Freitag auf der 69. Berlinale die Sektion „Generation 14plus“ eröffnet wurde, waren zwölf Mädchen aus Oldenburg dabei.

Die Gruppe aus Oldenburg gemeinsam mit Regisseur Makoto Nagahisa (Sundance Preisträger 2017) des japanischen Films „We are little Zombies“.
Foto: Medienbüro Oldenburg

Oldenburg (am/pm) Als am Freitag die Sektion „Generation 14plus“ der 69. Berlinale eröffnet wurde, waren zwölf Mädchen aus Oldenburg bereits im Filmfieber. Drei Tage lang sind sie im Rahmen eines Workshops, den der Verein Medienbüro Oldenburg gemeinsam mit dem Mädchenhaus Oldenburg veranstaltet, in Berlin gewesen. Sie haben Filme gesehen, besprochen und sind mit Darstellenden, Regisseurinnen und Regisseuren ins Gespräch gekommen.

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Der Eröffnungsfilm in der Sektion „Generation 14plus“ war „We are little Zombies“ des japanischen Regisseurs Makoto Nagahisa. „Es ist ein außergewöhnlicher Film, in dem sehr interessant verschiedene Medien miteinander verbunden werden. Besonders die Mischung aus Film und Videospiel hat uns gut gefallen“, finden Alma und Eske, beide 16. Auch Leandra und Sarah, ebenfalls 16, mochten den Beitrag: „Der Film zeigt, dass wir alle auch mal Zombies sein können, obwohl wir noch leben.“

Insgesamt hat die Gruppe in drei Tagen sechs Filme gesichtet. „Das ist viel“, sagt Marie Hinnrichs vom Medienbüro Oldenburg, die den Workshop leitet. „Aber das macht auch den Reiz eines Filmfestivals aus.“ Für die Mädchen war es ihre erste Fahrt zur Berlinale. Bereits im Vorfeld haben zwei Workshops stattgefunden, in denen die Mädchen Filme gesichtet und inhaltlich und methodisch besprochen haben. Im März wird es eine Abschlusspräsentation im Cine k in der Kulturetage geben, bei der die Gruppe von den Erlebnissen auf der Berlinale berichtet und den Gästen einen ausgewählten Film zeigen wird.

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