Bremen: Polizei warnt vor roten Kreuzen auf der Autobahn 1

Foto: via dts Nachrichtenagentur
Die Polizei Bremen hat eine eindringliche Warnung an alle Verkehrsteilnehmer ausgesprochen, teilte die Polizei mit. Anlass sind mehrere Vorfälle auf der Autobahn 1 in Fahrtrichtung Hamburg, bei denen Autofahrer trotz eines roten Kreuzes gesperrte Fahrstreifen benutzten.
Die Beamten appellieren insbesondere in der Ferienzeit mit erhöhtem Reiseverkehr, die Bedeutung der Verkehrszeichen zu beachten und so gefährliche Situationen zu vermeiden.
Am Mittwoch, dem 22. Juli, sperrten Einsatzkräfte der Verkehrsbereitschaft auf der A1 bei Bremen den rechten Fahrstreifen, weil ein liegengebliebener Lastwagen repariert werden musste. Bereits mehrere Anzeigen vor der Einsatzstelle zeigten mit roten, schräg gekreuzten Balken die Sperrung an.
Dennoch missachteten zahlreiche Verkehrsteilnehmer die Absperrung: Einige fuhren trotz des roten Kreuzes weiter auf dem gesperrten Fahrstreifen, andere nutzten den Seitenstreifen, um an der Absicherung vorbeizufahren.
Innerhalb von nur 13 Minuten registrierten die Einsatzkräfte 51 Verstöße. Gegen alle Fahrer wurden Ordnungswidrigkeitenverfahren eingeleitet, insgesamt drohen Bußgelder in Höhe von 9.180 Euro sowie 51 Punkte im Fahreignungsregister.
Die Polizei betont, dass gesperrte Fahrstreifen nicht ohne Grund gesperrt werden – hinter der Absicherung arbeiten oft Einsatzkräfte, Pannenhelfer oder Autobahnmeisterei-Mitarbeiter unmittelbar auf der Fahrbahn.





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