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Vorteile Proxy Server

Foto: funtap

Anzeige Proxy Server kommen immer mehr zum Einsatz. Gelten sie doch als sicher und einfach zu nutzen. Im Grunde handelt es sich bei einem Proxy, wie diese Art der Server auch gern in der Umgangssprache genannt wird, um einen Mittelsmann. Dieser verarbeitet Anfragen von einem Ausgangsrechner, die normalerweise an einen Zielrechner geleitet werden. Er konvertiert mittels einer speziellen Port-Verwaltung normale IP-Adressen in anonyme Adressen.

Das hat verschiedene Vorteile. Der wichtigste dabei ist die Anonymität. Denn dank der Datenvermittlung durch einen zwischengeschalteten Proxy Server erscheint bei dem Zielserver nicht wie sonst üblich die IP des Ausgangsrechners, sondern die des Proxy Servers. Es fehlt also der ansonsten übliche direkte Kontakt zwischen zwei Computereinheiten.

Dies führt dazu, dass der User nach dem Aufruf von kommerziellen Webseiten nicht mit entsprechender Werbung beim weiteren Surfen bombardiert wird. Proxys filtern nicht nur die persönlichen Daten, sie bieten des Weiteren die Option, Daten zwischen zu speichern. Dies geschieht über den Cache. Der Vorteil dabei: Regelmäßig angeforderte gleiche Dateien werden schneller bereitgestellt. Darüber hinaus kann der Standort des Anfragerechners aufgrund der Zwischenschaltung eines Proxys nicht festgestellt werden. Proxy Server filtern nicht zuletzt angefragte Daten nach bestimmten Gesichtspunkten und lassen damit ein effizienteres Arbeiten besonders in geschlossenen Firmennetzwerken zu.

Welche Proxyserver gibt es und wie werden diese installiert?

Auf dem Markt sind verschiedene Proxy-Server-Arten vorhanden. Dedicated Proxys bearbeiten die angefragten Daten selbst. Circuit Level Proxys, die auch als Generische Proxy Server bekannt sind, arbeiten als zusätzlicher Filter. Transparente Proxys wiederum verhalten sich trotz ihres Namens nahezu vollständig unsichtbar. Der Client bemerkt dabei nicht, dass die Anfrage unmittelbar an die eigentliche Adresse weitergeleitet wird.

Proxy-Dienste können, je nach Anspruch, kostenlos oder kostenpflichtig sein. Wichtig ist es, einen vertrauenswürdigen Anbieter zu finden, da dieser die volle Kontrolle über die genutzten Serverdaten hat. Eine Proxy-Konfiguration privat wie professionell erfolgt in der Regel bei Windows über den Menüpunkt „Einstellungen“. Dort kann, je nach Windows-Betriebssystem, zwischen einer automatischen und einer manuellen Konfiguration ausgewählt werden. Über den Punkt „Erweitert“ lassen sich individuelle Ausnahmen einstellen. Wer den Browser Firefox verwendet, konfiguriert den Proxy über „Einstellungen – Erweitert – Verbindungen“. Es bieten sich 4 verschiedene Einstellungsoptionen je nach Belieben an.

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