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Vaterschaft beweisen in 5 Schritten

Mit einer Speichelprobe kann die Vaterschaft überprüft werden.

Foto: Prostock-studio

Anzeige Statistisch gesehen sind zirka 2,1 Millionen Frauen alleinerziehend – das ist fast das fünffache gegenüber alleinerziehenden Vätern. Nach wie vor ist hier also eher die Frau als Versorgerin im Vordergrund. Was aber tun, wenn der Erzeuger des Kindes die Vaterschaft anzweifelt? Erfahren Sie, wie Sie am Besten in einem solchen Fall vorgehen.

Vaterschaftszweifel – was nun?

Wenn der erste Schock abklingt, nachdem die Mutter gestanden hat, ein Baby zu erwarten, fangen viele vor allem junge Männer an, an der Vaterschaft zu zweifeln. Oft sind dabei Außenstehende der treibende Faktor – zum Beispiel Freunde und Eltern, die Angst davor haben, ein Baby „untergejubelt“ zu bekommen. Gerade das löst auch Zweifel und Ängste bei dem vielleicht ungewollt werdenden Vater aus.

Aber: Statistisch gesehen, steht der Anzahl der zweifelnden Männer eine statistisch gesehen verschwinden geringe Anzahl tatsächlich ungerechtfertigter Angaben gegenüber. Das heißt also, dass die meisten Männer, die in Kenntnis über ein baldiges Kind gesetzt werden, auch der Vater sind. Die meisten Frauen ziehen sich daher tief enttäuscht und verletzt zurück, wenn ihre Freunde oder Partner ihnen gegenüber misstrauisch sind, obwohl sie eigentlich Unterstützung brauchen.

So läuft ein Vaterschaftstest ab

Jede alleinerziehende Mutter muss nach der Geburt das Jugendamt des Vaters des Kindes informieren. Sollten Sie nicht erscheinen, wird sich dieses mit ihm in Verbindung setzen, um die Vaterschaft zu klären. Wenn er seine Vaterschaft nicht anerkennt oder Zweifel hat, rät ihm der Verantwortliche, einen privaten genetischen Vaterschaftstest machen zu lassen. Verweigert der erklärte Vater die Vaterschaftsfeststellung oder erscheint er nicht beim Jugendamt, so kann das Jugendamt als Vertreter des Kindes beim Gericht einen Vaterschaftsantrag stellen.

Bei einem Vaterschaftstest wird eine Probe des Speichels oder der Haare des Babys mit der des Vaters im Rahmen von Laboranalysen verglichen, um die genetische Kompatibilität zu überprüfen. Ein privater Vaterschaftstest darf nur mit Zustimmung der Mutter des Babys bzw. des gesetzlichen Vertreters des Babys durchgeführt werden. Ohne deren Zustimmung ist es beispielsweise gesetzlich verboten, dem Baby eine Speichelprobe zu entnehmen und es untersuchen zu lassen. Der private Vaterschaftstest wird im Internet von verschiedenen Laboren angeboten. Ein Vaterschaftstest an einer Klinik zum Beispiel ist zuverlässig und vertrauenswürdig, aber nicht billig.

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