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Schlafqualität beeinflusst unsere Gesundheit

Schlaf hilft bei der Stressbewältigung und ist Grundlage für einen energiegeladenen Tag.

Foto: simonapilolla

Anzeige Wer kennt es nicht: Man hat die halbe Nacht kein Auge zu bekommen, weil mal über alles Mögliche nachgedacht hat oder ist viel zu spät ins Bett und schon ist es hell oder der Wecker klingelt. Dann ist es kein Wunder, dass Sie am nächsten Tag unter Müdigkeit leiden, größeren Appetit auf Ungesundes haben oder anderen gegenüber unausstehlich sind. Wir erklären Ihnen nachfolgend, welche Prozesse dahinterstehen, welche Bedeutung Schlafqualität hat und wie Sie diese verbessern können.

Schlaf und seine Bedeutung

Im Schlaf regeneriert sich unser Körper, wird gestärkt und Krankheiten bekämpft. Schlaf hilft bei der Stressbewältigung und ist Grundlage für einen energiegeladenen Tag. Neben einer ausgewogenen Ernährung und Bewegung ist ein erholsamer Schlaf der Schlüssel zu einem gesunden Körper und Geist. Der Schlafbedarf ist individuell und altersabhängig: Neugeborene schlafen 14 bis 17 Stunden am Tag, Jugendliche 8 bis 10 Stunden am Tag und Erwachsene 7 bis 9 Stunden am Tag. Um am nächsten Tag wieder zu Kräften zu kommen, reichen vier bis sechs Stunden Schlaf im Bett.

Wir haben in der Nacht mehrere Schlafzyklen und verschiedene Schlafstadien. Die sogenannte Fortsetzung des Schlafes gibt es nicht. Das heißt, wenn man nachts mehrmals aufwacht und dann wieder einschläft, schläft man nicht an derselben Stelle wieder ein. Anzeichen von Schlafstörungen können längeres Einschlafen, nächtliches Aufwachen und verlängertes Aufwachen sein. Darüber hinaus wird zwischen schlafbezogenen Atmungsstörungen unterschieden, die auch einen gesunden Schlaf beeinträchtigen können. Die ersten Anzeichen von Schlafproblemen sind meist verlängerter Schlaf und ein subjektives Gefühl von Energiemangel oder Schlafmangel.

Tipps für einen besseren Schlaf

Gesunder Schlaf wird im Fachjargon auch Schlafhygiene genannt und beschreibt den Prozess vom Zubettgehen inklusive der Vorbereitung, über die Schlafphasen, bis hin zur morgendlichen Aufwachroutine. Mit folgenden Tipps können Sie diese Aspekte weiter fördern:

  • Klima: Bei einer Raumtemperatur von 18 Grad schlafen Sie ideal.
  • Bestimmte Gerüche fördern unser Schlafverhalten. Nutzen Sie dafür ätherische Öle.
  • Kommen Sie zur Ruhe und legen Sie mindestens eine halbe Stunde vorm Zubettgehen alles Digitale weg.

Wenn Sie diese Tipps berücksichtigen, schaffen Sie es nach einigen Tagen besser einzuschlafen, tiefer zu schlafen und erholter in den Tag zu starten.

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