Schaufenster

Die drei beliebtesten Heckenpflanzen in Oldenburg

Der Buchsbaum ist in und rund um den Garten gleichermaßen beliebt.

Foto: Sonyachny

Anzeige Ein lebender Zaun schützt vor den Blicken neugieriger Nachbarn und Passanten und sieht dabei wesentlich natürlicher aus als ein Metall- oder Holzzaun. Nicht alle Pflanzen sind jedoch gleichermaßen als Hecke geeignet. Wichtig ist, dass die Hecke schnell wächst, im Schatten und in der Sonne gleichermaßen gut gedeiht und einigermaßen pflegeleicht ist. Diese drei Heckenpflanzen erfreuen sich bei den Oldenburgern deshalb besonderer Beliebtheit.

Kirschlorbeer – Der unkomplizierte Gartenbewohner

Diese Pflanze hat ihren Namen, weil die Blätter ein wenig an eine Lorbeerart erinnern, tatsächlich verwandt ist sie jedoch nicht mit Lorbeergewächsen. Der Kirschlorbeer gehört vielmehr zu der Familie der Rosengewächse und ist deshalb unter anderem mit Obstbäumen verwandt.

Der Strauch gilt als anspruchslos und wuchsfreudig und kommt vor allem auch mit Trockenheit sehr gut zurecht. Je nach Sorte erreicht der Kirschlorbeer in Deutschland eine Höhe von etwa 1,5 bis 3 Meter. International verbreitete Sorten können sogar bis zu 20 Meter hoch werden, sind dafür aber nicht so frostresistent.

Thujen – die Lebensbäume ohne große Anforderungen

Ebenfalls großer Beliebtheit in Oldenburg erfreuen sich nach wie vor die blickdichten Thujen. Vor allem die Sorten Brabant und Smaragd werden aufgrund des niedrigen Preises oft gewählt.

Die Excelsa ist zwar ein wenig teurer, besticht die Gartenbewohner dafür aber auch mit ihrem herrlichen Duft. Die Martin ist hingegen für ihren dichten Wuchs bekannt.

Allen Thujen gemein ist, dass sie keine großen Anforderungen an die Pflege stellen. Sie sind sowohl im Sommer als auch im Winter grün und sind äußerst krankheitsresistent und schnittfest. Das Einzige, was sie nicht so gut verkraften können, sind radikale Rückschnitte.

Buchsbaum– Royaler Glanz im eigenen Garten

Der Buchsbaum ist in und rund um den Garten gleichermaßen beliebt. Er ist vor allem in Süd- und Mitteleuropa verbreitet, bietet auch im Winter einen guten Sichtschutz und erreicht eine Höhe von bis zu vier Metern. Bis es so weit ist, kann es allerdings ein paar Jährchen dauern.

Was den Boden betrifft, ist der Buchsbaum sehr anspruchslos. Für einen schnellen Wachstum bietet ein lockerer, humoser Boden die besten Voraussetzungen.

Zu schaffen macht dem Buchsbaum der sogenannte Zünsler. Dabei handelt es sich um einen aus Asien importierten Schädling. Bestimmte Sorten sind aber mittlerweile resistent.

Vorheriger Artikel

Weltklimarat warnt vor Kontrollverlust bei Erderwärmung

Nächster Artikel

FDP fordert Sondersitzung des UN-Sicherheitsrats zu Afghanistan