Region

Coronavirus: Die aktuelle Entwicklung in Oldenburg

30. Oktober, 14.50 Uhr: Absagen und Schließungen

Die Oldenburger Tafel schließt ab sofort für mindestens zwei Wochen die Ausgabestelle, um die weitere Entwicklung der Pandemie zu beobachten und neue Konzepte zu erarbeiten. Die Ausgabestelle ist aber von montags bis freitags besetzt und erreichbar per Mail: email@oldenburger-tafel.de, eventuell auch telefonisch unter 04 41 / 24 888 54. Spenden haltbarer Lebensmittel und Hygieneprodukte aller Art sind herzlich willkommen, auch in den Supermarkt-Boxen.

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Nach den Beschlüssen von Bund und Ländern schließt das Landesmuseum für Kunst und Kulturgeschichte Oldenburg vom 2. bis voraussichtlich zum 30. November seine drei Häuser Schloss, Augusteum und Prinzenpalais. Alle in diesem Zeitraum vorgesehenen Führungen und Veranstaltungen entfallen. Diese Vorsorgemaßnahme soll dazu beitragen, das in den letzten Monaten stark angestiegene Infektionsgeschehen in Deutschland einzudämmen. Bis zum 1. November können noch alle Museumsstandorte unter Einhaltung der allgemeinen Hygienevorschriften und mit Mund-Nasen-Schutz zu den regulären Öffnungszeiten besucht werden. Im Prinzenpalais ist ab Samstag die neue Kabinettschau „Zehn Jahre Neuerwerbungen“ für Besucherinnen und Besucher geöffnet.

Das Landesmuseum Natur und Mensch schließt ab dem 2. November bis voraussichtlich zum 30. November.

Casablanca Kino schließt seine Pforten ab 2. November. Die letzte Vorstellungen ist am Sonntag, 1. November.

Kulturelle Angebote des DemenzNetzes Oldenburg fallen wegen Corona-Pandemie aus. Nach wie vor ist aber die Demenz-Informations- und Koordinationsstelle Oldenburg (DIKO) in der Alexanderstraße 189 für Betroffene und Angehörige zu erreichen. Anmeldung: 04 41 / 77 06 – 68 57.

Auf Grund des besorgniserregenden Infektionsgeschehens sagt Werkstattfilm ab heute alle Veranstaltungen ab und schließt seine Ausstellungen. Aus Solidarität mit Risikogruppen und um eine Überlastung der Kliniken entgegenzuwirken, gilt die Absage bereits vor der Bekanntgabe einer offiziellen Verordnung. Dadurch sind insbesondere die Vorführungen des Films „Rosa – eine unsichtbare Frau“ im November betroffen, die nun leider entfallen müssen, sowie weitere Veranstaltungen, vor allem das für November und Dezember angesetzte Kinoprogramm im KinOLaden.

Auch die Angebote des inForum vom 2. November bis zum 31. Dezember werden eingestellt. Alle Veranstaltungen, wie auch die Kurse des inForum finden damit bis Ende des Jahres nicht statt. Ebenfalls wird das seit dem 28. Oktober laufende Anmeldeverfahren für das inForum Programm von November 2020 bis März 2021 gestoppt und verschoben. Die Agentur :ehrensache hält den Betrieb eingeschränkt aufrecht.

Da in Oldenburg der Corona-Inzidenzwert von 50 überstiegen wurde, lässt die Oldenburg Tourismus und Marketing GmbH (OTM) mit Gültigkeit ab dem 30. Oktober bis voraussichtlich 30. November 2020 alle öffentlichen Stadtführungen ersatzlos entfallen. Als Vorverkaufsstelle ist die Oldenburg-Info im Lappan bemüht, die Rückabwicklung der bereits getätigten Ticketkäufe optimal zu organisieren.

Geschlossen werden das Kulturzentrum PFL, das Literaturbüro, das Stadtmuseum, das Horst-Janssen Museum, das Edith-Russ-Haus und die Artothek. Auch alle Einrichtungen der Stadtbibliothek – Zentralbibliothek im PFL, Kinderbibliothek am PFL, sowie die Stadtteilbibliotheken in Eversten, Flötenteich, Kreyenbrück und Ofenerdiek werden geschlossen. Ebenso entfallen Veranstaltungen, wie Workshops und Führungen. Die Veranstaltungen der KIBUM in Schulen und KiTas werden ebenfalls abgesagt. Geöffnet bleibt die städtische Musikschule.

Im Schlauen Haus werden bis einschließlich 30. November keine Veranstaltungen stattfinden. Das Haus bleibt in dieser Zeit für die Öffentlichkeit geschlossen. Auch die Ausstellung kann in dieser Zeit nicht besucht werden.

Am Montag werden auch die Informationsstandorte des OOWV-Verbands zunächst bis Ende des Monats geschlossen. Es finden keine Führungen statt, bereits angemeldete Besuchergruppen werden telefonisch über die veränderte Situation informiert.

30. Oktober, 12.12 Uhr: Im Landkreis Ammerland gibt es weitere Neuinfektionen in Kindertageseinrichtungen

Rastede
Die Mitarbeiterin einer Kindertageseinrichtung in Rastede ist mit Covid-19 infiziert. Mittlerweile liegen die ersten Testergebnisse der Kontaktpersonen vor. Sechs weitere Personen sind demnach infiziert, sowohl Kinder als auch Beschäftigte. Die Einrichtung wurde geschlossen, da sie durch ihr offenes Betreuungskonzept als eine Kohorte gilt.

Edewecht
In der Kindertageseinrichtung in Edewecht wurde ebenfalls eine Mitarbeiterin positiv getestet. Die Kontaktpersonen sind vom Gesundheitsamt ermittelt und werden zeitnah abgestrichen. Betroffen
sind rund 150 Kinder und mehr als 20 Beschäftigte. Die Einrichtung wurde ebenfalls geschlossen, da sie durch ihr offenes Betreuungskonzept als eine Kohorte gilt.

Alle Infizierten und die bereits ermittelten Kontaktpersonen befinden sich in häuslicher Quarantäne.

30. Oktober, 11.36 Uhr: Home-Office wieder mehr nutzen
Vor dem Hintergrund der gestrigen Beschlüsse der Ministerpräsidentinnen und Ministerpräsidenten der Länder und der Bundeskanzlerin vom Mittwoch rufen Gesundheitsministerin Dr. Carola Reimann und der Hauptgeschäftsführer der Unternehmerverbände Niedersachsen (UVN), Dr. Volker Müller, die Betriebe und Beschäftigten dazu auf, das in der Pandemie bewährte Instrument des Arbeitens von Zuhause wieder konsequent zu nutzen.

29. Oktober, 17.11 Uhr: Oldenburg übersteigt Corona-Inzidenzwert von 50
In Oldenburg beträgt die Zahl der Neuinfizierten im Verhältnis zur Bevölkerung in den letzten 7 Tagen mehr als 50 Fälle je 100.000 Einwohner. Ab morgen gelten strengere Landesvorgaben. Mehr dazu im Artikel.

29. Oktober, 13.19 Uhr: Krankenhausbelegung in Niedersachsen
Überall steigt die Zahl der Infektionen mit dem Coronavirus dramatisch an. Parallel steigt auch die Zahl der mit Coronapatienten belegten Intensivbetten in den Krankenhäusern. Das teilt die niedersächsische Landesregierung mit. Befanden sich Anfang Oktober noch 29 Patientinnen und Patienten auf den Intensivstationen der niedersächsischen Krankenhäuser, sind es heute bereits 113. Die Zahl der künstlich Beatmeten hat sich im Oktober von 16 auf 66 vervierfacht.

28. Oktober, 16.47 Uhr: Ulrich Wickert kommt nicht
Die Veranstaltung von Ulrich Wickert, der am 3. November mit seiner Lesung „Wettergeschichten“ in die Kulturetage kommen wollte, wird abgesagt. Einen Ersatztermin wird es wohl im nächsten Jahr geben.

28. Oktober, 16.44 Uhr: „Markt im Advent“ abgesagt
Der „Markt im Advent“ in Bad Zwischenahn ist abgesagt. Die Veranstaltung sei bei den steigenden Infektionszahlen nicht vertretbar.

28. Oktober, 13.18 Uhr: Belegung der Intensivbetten
Es ist in den vergangenen Tagen zu Irritationen bezüglich der Intensivbetten-Belegung in Oldenburg gekommen. Deshalb reichen wir diese Zahlen nach Auskunft der Stadt nach: Insgesamt gibt es 108 Intensivbetten in den Oldenburger Krankenhäusern. Davon sind 20 Prozent für COVID-19-Patienten reserviert – eine Vorgabe des Landes. Aktuell sind davon neun Betten belegt, also knapp 50 Prozent der vorgehaltenen Betten.

27. Oktober, 18.02 Uhr: Neue Fallzahlen aus dem Landkreis Oldenburg
Die Gesamtzahl der registrierten Infektionen beträgt aktuell 942 bestätigte Fälle. Davon gelten aktuell 660 Personen wieder genesen. Elf Personen sind verstorben. Somit gibt es aktuell 271 registrierte mit dem Coronavirus infizierte Personen. In Quarantäne befinden sich derzeit im Kreisgebiet 834 Personen. Über 160 Infektionen sind diffus in der Bevölkerung verteilt. Kumulative 7-Tage-Inzidenz: 110,0 auf 100.00 Einwohner.

27. Oktober, 17.55 Uhr: Neue Fallzahlen aus Oldenburg
In Oldenburg sind laut Gesundheitsamt aktuell 133 Menschen erkrankt, das sind 24 mehr als am Vortrag (heute, 16 Uhr). Für die Bewertung des Geschehens und die Einführung von Maßnahmen sind allerdings die Zahlen des Niedersächsischen Landesgesundheitsamt (NLGA) grundlegend. Die Gesamtzahl der laborbestätigten Infektionen liegt demnach bei 433 Erkrankten, das sind 10 mehr als am Vortag (heute, 9 Uhr)

27. Oktober, 15.41 Uhr: Neue Fallzahlen aus Niedersachsen
31.570 Fälle von Infektionen mit dem Corona-Virus sind bis heute in Niedersachsen labordiagnostisch bestätigt und dem Landesgesundheitsamt (NLGA) gemeldet worden. Das sind 616 Fälle mehr als noch am Vortag. Insgesamt 733 an Covid-19 Erkrankte wurden dem NLGA als verstorben gemeldet. Genesen sind in Niedersachsen nach einschlägiger Hochrechnung 22.308 der bislang gemeldeten laborbestätigten Fälle. Das entspricht einem Anteil von 70,7 Prozent.

In niedersächsischen Kliniken werden derzeit 510 mit dem Virus infizierte Patientinnen und Patienten behandelt: Davon liegen 398 Erwachsene auf Normalstationen, 104 Erwachsene benötigen intensivmedizinische Behandlung. Auf den Intensivstationen müssen 64 Erwachsene beatmet werden, drei davon auf einem ECMO-Platz. Sieben Kinder werden aktuell auf einer Normalstation behandelt, ein Kind auf einer Intensivstation.

27. Oktober, 14.23 Uhr: Oberbürgermeister Krogmann wahrscheinlich infiziert
Oberbürgermeister Jürgen Krogmann ist sehr wahrscheinlich mit dem Coronavirus infiziert. Ein Schnelltest, der heute Morgen gemacht wurde, hat ein positives Ergebnis geliefert. Mehr dazu im Artikel.

26. Oktober, 19.47 Uhr: Allgemeinverfügung
Hier die ausführliche Allgemeinverfügung der Stadt Oldenburg.

26. Oktober, 18.03 Uhr: Auswirkungen auf die Intensivbetten
Die Intensivbetten in Oldenburg, die für die COVID19-Patienten vorgehalten werden, sind zu 50 Prozent bereits ausgelastet.

26. Oktober, 18.01 Uhr: Allgemeine Maskenpflicht auch draußen
Weil die kritische Grenze überschritten wurde, gilt jetzt eine allgemeine Maskenpflicht für die Oldenburger Innenstadt und die größeren Einkaufsfläche wie familia Einkaufsland und Marco City auch auf den Außengeländen.

26. Oktober, 18 Uhr: Lambertimarkt abgesagt
Wegen der Entwicklung wurde jetzt auch der Lambertimarkt endgültig abgesagt.

26. Oktober, 17.49 Uhr: Neue Regelungen für Zusammenkünfte
In Gaststätten, in der Gastronomie oder an öffentlich zugänglichen Örtlichkeiten sind anstatt 100 jetzt nur noch maximal 25 Personen zulässig. In privaten Räumlichkeiten, inclusive Vereinsheimen, Gemeinschaftsräumen sowie im eigenen Garten dürfen anstatt 25 jetzt maximal 15 Personen feiern oder zusammenkommen.

26. Oktober, 17.44 Uhr: Oldenburg ist Risikogebiet
Die 7-Tage-Inzidenz ist auf 36,1 gestiegen. Das hat Oberbürgermeister Jürgen Krogmann soeben in der Ratssitzung mitgeteilt. Daraus ergeben sich neue Regelungen, u.a. werden die Gaststätten ab heute um 23 Uhr schließen.

26. Oktober, 17.43 Uhr: Grünkohlsonntag abgesagt
Aufgrund der anhaltenden Situation um das Coronavirus und den erneut steigenden Infektionszahlen sagt die Oldenburg Tourismus und Marketing GmbH (OTM) den geplanten Grünkohlsonntag am 1. November ab. Traditionell öffnen zu diesem Anlass auch die Oldenburger Geschäfte ihre Türen zu einem verkaufsoffenen Sonntag, der damit auch entfällt.

26. Oktober, 16.39 Uhr: Neue Fallzahlen aus dem Landkreis Oldenburg
Ab sofort kommuniziert der Landkreis Oldenburg nur noch den vom Niedersächsischen Ministerium für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung täglich veröffentlichten Inzidenzwert. Bislang hat die Kreisverwaltung den eigenen, aktuellen Inzidenzwert veröffentlicht, um näher am tagesaktuellen Geschehen zu sein. Dies wird jetzt geändert, weil zum einen die unterschiedlichen Werte teilweise für Verwirrung gesorgt haben und zum anderen durch die neue Verordnung des Landes Niedersachsen jetzt klar geregelt ist, welcher Inzidenzwert auch tatsächlich bindend ist.

Aktuell gibt es 281 registrierte mit dem Coronavirus infizierte Personen. Bei den aktuell 281 Infizierten handelt es sich um Personen aus den Gemeinden Dötlingen (6), Ganderkesee (38), Großenkneten (95), Hatten (9), Hude (14) und Wardenburg (6), der Samtgemeinde Harpstedt (15) sowie der Stadt Wildeshausen (98). In Quarantäne befinden sich derzeit im Kreisgebiet 816 Personen. Die tagesaktuelle 7-Tage-Inzidenz im Landkreis beträgt 116,1.

26. Oktober, 12.43 Uhr: Gezielte Kontrollmaßnahmen gegen Corona-Verstöße
(ots) – Wie angekündigt haben Beamtinnen und Beamte der Polizeiinspektion Oldenburg-Stadt/Ammerland gemeinsam mit dem Zentralen Außendienst der Stadt Oldenburg am Wochenende die Corona-Kontrollen im Stadtgebiet intensiviert. In der Nacht von Freitag auf Samstag kontrollierten die Beamten 18 Gaststätten. Bei neun der überprüften Betriebe wurden keine Verstöße festgestellt. In fünf der anderen Gaststätten stellten die Beamten unzureichende Abstände zwischen den Gästen fest; insgesamt 15 Personen hielten sich nicht an die Pflicht zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung. Im Hinblick auf die Dokumentationspflicht wurden drei weitere Verstöße festgestellt; in einem Fall konnte der Gastwirt kein ausreichendes Hygienekonzept vorlegen.

15 weitere Gaststätten wurden in der darauffolgenden Nacht überprüft; bei sechs Betrieben stellten die Beamten Verstöße gegen die Abstandsregeln und die Dokumentationspflicht fest. Bei einer Gaststätte in der Fußgängerzone war zudem eine Fluchttür zugestellt und verschlossen; dieser Betrieb musste um 2 Uhr zwangsweise geschlossen werden. Bezüglich der festgestellten Ordnungswidrigkeiten leitete die Stadt Oldenburg Ermittlungsverfahren ein.

23. Oktober, 16.55 Uhr: Agenda-21-Verschenkmarkt schließt vorerst
Der Agenda-21-Verschenkmarkt an der Taastruper Straße 4 schließt ab Montag, 26. Oktober, bis auf Weiteres. Grund sind zunehmende Verstöße gegen die Corona-bedingten Abstands- und Hygieneregeln und gegen das Gebot, zum Schutz vor der Virus-Verbreitung eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen. Die ehrenamtlich Tätigen des Marktes haben beschlossen, die neue Corona-Welle abzuwarten.

23. Oktober, 16.34 Uhr: Ehrenamtliche Unterstützung
Die Stadtverwaltung Oldenburg weist auf ehrenamtliche Hilfsangebote für älteren Personen und Menschen mit Vorerkrankungen, die als besonders gefährdet gelten, hin. Mit der Initiative „Engagier Dich jetzt!“ unterstützt und begleitet die Fachstelle Bürgerschaftliches Engagement auch aktuell Menschen, die sich ehrenamtlich in der Corona-Krise engagieren möchten und die in ihren Einrichtungen und Institutionen ehrenamtliche Unterstützung brauchen. Zudem vermittelt sie Angebote an diejenigen, die ehrenamtliche Hilfe, zum Beispiel beim Einkauf oder bei Erledigungen, benötigen. Die Fachstelle Bürgerschaftliches Engagement ist per E-Mail an ehrensache@stadt-oldenburg.de und telefonisch unter der Nummer 04 41 / 235-36 91 zu erreichen. Im Internet ist sie unter www.oldenburg.de/buergerschaftliches-engagement zu finden.

23. Oktober, 15.26 Uhr: Covid-19-Infektion einer Mitarbeiterin in Rasteder KiTa
Eine Mitarbeiterin einer Kindertageseinrichtung in Rastede ist mit Covid-19 infiziert. „Die Kinder der von ihr betreuten Gruppe sowie die Mitarbeiterinnen, die mit ihr in direktem Kontakt waren, befinden sich bereits in amtlich angeordneter Quarantäne. Das gilt nicht für die Eltern der betroffenen Kinder. Zudem wird die Betreuung der übrigen Kinder fortgesetzt. Wir werden aber am Montag auch die Kinder, die keinen direkten Kontakt hatten, auf das Virus testen“, informiert Dr. Elmar Vogelsang, Leiter des Gesundheitsamtes des Landkreises Ammerland.

22. Oktober, 23.04 Uhr: LzO sagt Weltsparwochen ab
Um die derzeitig geltenden Abstands- und Hygieneregeln zu wahren und um die unvermeidbaren Warteschlangen zu entzerren, hatte die LzO anstelle des Weltspartages in diesem Jahr Weltsparwochen ausgerufen. Zum Schutz ihrer Kunden und Mitarbeiter hat die Sparkasse die Weltsparwochen nun auch absagen müssen.

22. Oktober, 18.09 Uhr: Sechs neue Fälle im Ammerland
34 Fälle (+10 seit 20. Oktober) wurden registriert, davon sind sechs Infizierungen neu. Seit diesem Wochenende betrifft es alle Orte: Apen (6), Bad Zwischenahn (5), Edewecht (8), Rastede (7), Westerstede (5) und Wiefelstede (3).

Der Landkreis Ammerland weist darauf hin: Nach der neuen Corona-Verordnung ist das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung auch im öffentlichen Raum – beispielsweise auf Marktplätzen oder in Fußgängerzonen – verpflichtend, wenn der gebotene Mindestabstand von 1,5 Metern nicht durchgehend eingehalten werden kann. Gleiches gilt im Rahmen eines Besuchs- oder Kundenverkehrs, also im Einzelhandel, sei es im Supermarkt, im Baumarkt, einer Drogerie oder in einem Bekleidungsgeschäft, und darüber hinaus auch im Großhandel, auf Wochenmärkten und Spezialmärkten. Die Benutzung einer Mund-Nasen-Bedeckung ist weiterhin für alle Personen verpflichtend, die als Fahrgäste Verkehrsmittel des Personenverkehrs – Busse, Bahnen, Züge oder Taxis – und die hierzu gehörenden Einrichtungen wie Haltestellen oder Bahnhöfe nutzen.

Es wird darauf hingewiesen, dass die in den vergangenen Monaten häufig alternativ eingesetzten Visiere aus Plexiglas, auch als „Face Shields“ bekannt, nach Einschätzung des Robert-Koch-Instituts keine vollwertige Alternative zu textilen Mund-Nasen-Bedeckungen darstellen. Vorgeschrieben ist vielmehr eine Mund-Nasen-Bedeckung, die eine Ausbreitung von übertragungsfähigen Tröpfchenpartikeln durch Husten, Niesen und Sprechen verringert. Alternativ sind auch Schals, Tücher und Ähnliches zulässig. Neben Einweg-Bedeckungen für Mund und Nase kommen auch sogenannte Alltagsmasken oder Community-Masken, also selbst hergestellte beziehungsweise gekaufte Masken aus Baumwolle oder anderem gut abdeckenden Material, infrage. Es darf aber keine Maske mit Ventil getragen werden, denn diese schützt nur die Trägerin beziehungsweise den Träger; solche FFP2-/FFP3-Masken mit Ventil würden vorrangig im Krankenhausalltag benötigt.

22. Oktober, 18.07 Uhr: Fallzahlen aus Oldenburg
Aktuell sind 81 Menschen (+20 seit 20. Oktober) infiziert, in Quarantäne sind 496. Die 7-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohner liegt in Oldenburg bei 16,6.

22. Oktober, 18.01 Uhr: Corona-Hilfe für Kultureinrichtungen
Die Oldenburgische Landschaft macht noch einmal auf das Corona-Sonderprogramm für Kultureinrichtungen und Kulturvereine des Niedersächsischen Ministeriums für Wissenschaft und Kultur (MWK) aufmerksam. Die Antragsfrist für dieses Programm läuft am 31. Oktober ab. Zielgruppe des Programms sind Kultureinrichtungen und Vereine vornehmlich im ländlichen Raum (z.B. soziokulturelle Zentren, Kulturvereine oder Freilichtbühnen). Antragsberechtigt sind als gemeinnützig anerkannte Einrichtungen, die durch Corona in Liquiditätsengpässe oder in eine existenzbedrohende Wirtschaftslage geraten sind. Zuschüsse gibt es für laufende Kosten wie Betriebskosten und Mieten sowie für andere unvermeidbare Zahlungsverpflichtungen. Personalkosten sind von der Förderung ausgenommen. Einrichtungen im Oldenburger Land stellen für eine beantragte Summe zwischen 1500 und 8000 Euro ihre Anträge bei der Oldenburgischen Landschaft. Anträge über 8000 Euro sind direkt beim MWK zu stellen.

Gleichzeitig weist die Oldenburgische Landschaft auf das Förderprogramm „Niedersachsen dreht auf“ hin. Im Rahmen dieses Programms können Veranstalter Fördermittel beantragen, um Solo-Selbständige im Kulturbereich angemessen zu bezahlen. Zu den Solo-Selbständigen im Kulturbereich zählen Künstler und Akteure der kulturellen Bildung, aber auch Techniker, deren Mitwirkung bei Kulturveranstaltungen erforderlich ist.

Informationen zu diesen und weiteren Fördermöglichkeiten unter www.oldenburgische-landschaft.de.

22. Oktober, 17.59 Uhr: Krisenstab der Krankenhäuser sieht Anstieg der Corona-Zahlen mit Sorge
Der Krisenstab der Oldenburger Krankenhäuser sieht die bundesweit – aber auch im Nordwesten – stark steigenden Corona-Infektionszahlen mit Sorge. Der Krisenstab geht davon aus, dass in den kommenden Wochen wieder mehr Menschen mit einer Covid-19-Erkrankung in den Kliniken aufgenommen und behandelt werden müssen. Es wird davon ausgegangen, dass auch zunehmend wieder ältere Personen und Menschen mit Vorerkrankungen infiziert werden. Schwere Verläufe gibt es allerdings in allen Altersklassen. Auch junge und zuvor gesunde Menschen müssten intensivmedizinisch behandelt werden. Selbst bei Erkrankungen mit leichten Verläufen würden bereits genesene Patientinnen und Patienten unter teilweise erheblichen Spätfolgen der Krankheit leiden.

Seit Beginn der Corona-Pandemie arbeiten in einem Krisenstab die Oldenburger Krankenhäuser, das Reha-Zentrum, die Rettungsdienste der Großleitstelle sowie die Stadt Oldenburg eng zusammen. In den vergangenen Monaten hat diese intensive Kooperation für die anstehenden medizinischen Fragen (zum Beispiel die Bettenbelegung, die Durchführung von Tests sowie die Behandlung von Covid-19-Patienten und Patientinnen) gemeinsam geeignete Strategien entwickelt, um Oldenburg gut durch die kommenden herausfordernden Wochen zu bringen.

In den drei Oldenburger Krankenhäusern werden derzeit 15 an Covid-19 erkrankte Menschen auf Normal- und Intensivstationen behandelt.

22. Oktober, 17.44 Uhr: Neue Regelungen in Niedersachsen
Maskenpflicht
Diese Maskenpflicht im öffentlichen Raum ist bei einer Inzidenz von 35 Neuinfektionen pro 100.000 pro sieben Tage als eine Empfehlung (Soll-Vorschrift) ausgestaltet. Liegt die Inzidenz bei 50 pro 100.000 in sieben Tagen, dann muss auch in der Öffentlichkeit unter freiem Himmel eine Mund-Nasen-Bedeckung getragen werden. Die Landkreise und kreisfreien Städte legen durch öffentlich bekanntzugebende Allgemeinverfügungen die Örtlichkeiten fest, an denen unter freiem Himmel diese Maskenpflicht gilt.

Private Zusammenkünfte und Feiern
An privaten Zusammenkünften und Feiern in der eigenen Wohnung oder in eigenen geschlossenen Räumlichkeiten dürfen bei einer Inzidenz unter 35 pro 100.000 in sieben Tagen nach wie vor 25 Personen teilnehmen. Steigt die Inzidenz jedoch auf über 35 sind nur noch 15 Personen zulässig. Dies gilt auch auf den eigenen (oder privat zur Verfügung gestellten) Flächen unter freiem Himmel, also beispielsweise im eigenen Garten oder auf dem eigenen Hof. Welche Inzidenz in dem eigenen Wohnort gilt, können die Bürgerinnen und Bürger Niedersachsens auf der Internetseite https://www.niedersachsen.de/Coronavirus/Inzidenz-Ampel/ einsehen. Die Vorgaben der Verordnung gelten jeweils ab dem Zeitpunkt der Bekanntgabe im Internet.

Wenn die Inzidenz in einem Landkreis oder in einer kreisfreien Stadt auf 50 oder mehr Fälle je 100.000 Einwohner kumulativ in den letzten sieben Tagen ansteigt, dürfen Zusammenkünfte und Feiern in privaten Räumlichkeiten nur noch mit bis zu zehn Personen stattfinden. Diese bis zu zehn Personen dürfen nur aus zwei Haushalten kommen, es sei denn, es handelt sich um Angehörige im Sinne von Paragraph 11 Abs. 1 des Strafgesetzbuches. Danach ist ein Angehöriger, wer zu den folgenden Personen gehört: Verwandte und Verschwägerte in gerader Linie, Ehegatten, Lebenspartner, Verlobte, Geschwister, Ehegatten oder Lebenspartner der Geschwister, Geschwister der Ehegatten oder Lebenspartner und zwar auch dann, wenn die Ehe oder die Lebenspartnerschaft nicht mehr besteht oder wenn die Verwandtschaft oder Schwägerschaft erloschen ist sowie Pflegeeltern und Pflegekinder.

An privaten Zusammenkünften und Feiern, die an öffentlich zugänglichen Örtlichkeiten und insbesondere in gastronomischen Betrieben stattfinden, durften schon bislang in Niedersachsen bei einer Inzidenz von 35 pro 100.000 in sieben Tagen nicht mehr als 25 Personen teilnehmen. Neu ist, dass an solchen Zusammenkünften und Feiern an öffentlich zugänglichen Orten und in der Gastronomie bei einer Inzidenz von 50 pro 100.000 in sieben Tagen nun nur noch zehn Personen teilnehmen dürfen. Diese zehn Personen dürfen aus nicht mehr als zwei Haushalten stammen, es sei denn es handelt sich um Angehörige im Sinne der obigen Definition.

Kontaktbeschränkungen im öffentlichen Raum
Zukünftig gelten auch in Niedersachsen wieder Kontaktbeschränkungen im öffentlichen Raum unter freiem Himmel. Hier dürfen bei einer Inzidenz von über 50 pro 100.000 in sieben Tagen nur noch maximal zehn Personen (mit Mindestabstand) zusammenkommen. Die zehn Personen dürfen nur aus zwei Haushalten kommen, es sei denn, es handelt sich um Angehörige im Sinne der obigen Definition. Bei Angehörigen gilt dann auch der Mindestabstand von 1,5 Metern nicht. Bei einer Inzidenz von 35 pro 100.000 in sieben Tagen dürfen im öffentlichen Raum unter freiem Himmel bis zu 25 Personen zusammenkommen. Sie müssen dabei aber den Mindestabstand einhalten, es sei denn, es handelt sich um Angehörige in Sinne der obigen Definition.

Veranstaltungen
Es ist neu geregelt worden, dass überall dort, wo die Infektionszahlen auf 50 pro 100.000 pro sieben Tagen ansteigen, die Zahl der zulässigen (sitzenden) Veranstaltungsbesucherinnen und -besucher auf 100 Personen beschränkt ist. Ausnahmen sind nur dann zulässig, wenn die Veranstalterin oder der Veranstalter mit dem zuständigen Gesundheitsamt ein Hygienekonzept vereinbart hat, das hinreichende Sicherheit bietet. Bei einer Inzidenz von 35 je 100.000 in sieben Tagen handelt es sich bei der Begrenzung der Personenzahl um eine Soll-Vorschrift. Hier ist es Sache der zuständigen örtlichen Behörden, auf der Basis des jeweiligen Hygienekonzeptes zu entscheiden, mit wie vielen Personen (bis zu 500) eine Veranstaltung zulässig sein soll. Vergleichbares gilt auch für Veranstaltungen mit mindestens zeitweise stehendem Publikum.

Sperrzeiten
Die Verordnung enthält die Regelung einer Sperrzeit von 23 Uhr abends bis 6 Uhr morgens. Diese Sperrzeit gilt bei einer Inzidenz von 50 Neuinfizierten pro 100.000 in sieben Tagen verpflichtend und ohne jede Ausnahme. Hier ist es den Betreiberinnen und Betreibern von Gastronomiebetrieben auch jenseits der Sperrzeit untersagt, alkoholische Getränke im Außer-Haus-Verkauf abzugeben. Auch ab einer Inzidenz von 35 pro 100.000 in sieben Tagen gilt eine Sperrzeit von 23 bis 6 Uhr. Hier kann die zuständige örtliche Behörde jedoch in begründeten Ausnahmefällen abweichende Regelungen treffen.

Grund für all diese teilweise drastischen Einschränkungen ist, dass leider gerade Feierlichkeiten im Familien- oder Freundeskreis zu einer Weiterverbreitung des Corona-Virus geführt haben. Alle Bürgerinnen und Bürger werden deshalb gebeten, die beschriebenen neuen Regelungen konsequent einzuhalten oder – noch besser – in jedem Einzelfall sehr kritisch abzuwägen, ob und wie und in welchem Umfang private Feierlichkeiten überhaupt notwendig sind.

22. Oktober, 17.38 Uhr: Überbrückungshilfe II
Kleine und mittlere Unternehmen sowie Soloselbstständige und Freiberufler, die besonders von den Maßnahmen zur Bekämpfung der Corona-Pandemie betroffen sind, können jetzt die überarbeitete Überbrückungshilfe des Bundes beantragen. Die Anträge auf Zuschüsse zu den betrieblichen Fixkosten für den Zeitraum von September bis Dezember können auf der Antragsplattform www.ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de über Wirtschaftsprüfer, Steuerberater und Rechtsanwälte gestellt werden.

Niedersachsen wird die Überbrückungshilfe II des Bundes für besonders betroffene Branchen mit Landesmitteln aus dem Corona-Konjunkturprogramm des Wirtschaftsministeriums im Rahmen des zweiten Nachtragshaushalts aufstocken: Für die Veranstaltungswirtschaft und das Schaustellergewerbe sowie für die Gastronomie in Niedersachsen können demnächst mit dem Bewilligungsbescheid aus der Überbrückungshilfe II Fördermittel bei der NBank beantragt werden. Insgesamt stehen für Veranstaltungswirtschaft und Schaustellergewerbe 50 Millionen Euro aus dem Nothilfefonds bereit, Gaststätten werden mit 40 Millionen Euro aus dem Sonderprogramm für Tourismus und Gastronomie gefördert. Weil außerdem Reisebusunternehmen sowie des Taxi- und Mietwagengewerbes durch die Pandemie besonders betroffen sind, kündigt Niedersachsens Wirtschaftsminister Dr. Bernd Althusmann Unterstützungsleistungen für diese Branchen in Höhe von insgesamt 20 Millionen Euro an: „Leider konnten Reisebusunternehmen sowie Taxi- und Mietwagenbetriebe von den bisherigen Hilfsangeboten nur unzureichend profitieren. Wir planen deshalb, auch hier durch ein zusätzliches Förderangebot den Reisebusbereich mit voraussichtlich 14 Millionen Euro und das Taxi- und Mietwagengewerbe mit voraussichtlich sechs Millionen Euro gezielt zu unterstützen. Zur konkreten Ausgestaltung stehen wir aktuell im engen Austausch mit dem Gesamtverband Verkehrsgewerbe Niedersachsen (GVN).“

22. Oktober, 17.34 Uhr: 216 Personen im Landkreis positiv
Aktuell sind 216 mit dem Coronavirus infizierte Personen im Landkreis Oldenburg registriert. In Quarantäne befinden sich derzeit im Kreisgebiet 858 Personen. Bei den aktuell 216 Infizierten handelt es sich um Personen aus den Gemeinden Dötlingen (2), Ganderkesee (31), Großenkneten (81), Hatten (7), Hude (13) und Wardenburg (4), der Samtgemeinde Harpstedt (9) sowie der Stadt Wildeshausen (60). Die tagesaktuelle 7-Tage-Inzidenz im Landkreis beträgt 113,07 auf 100.000 Einwohner.

22. Oktober, 15.55 Uhr: Polizeidirektion Oldenburg intensiviert Corona-Kontrollen
(ots) Angesichts der steigenden Inzidenzahlen auch im Bereich der Polizeidirektion Oldenburg wurden die Prioritäten in der polizeilichen Aufgabenwahrnehmung neu festgelegt: In einer Besprechung mit allen verantwortlichen Inspektionsleitern wurde Anfang der Woche entschieden, die Corona-Situation (wieder) verstärkt in den Blick zu nehmen. Konkret bedeutet dies, dass insbesondere in belasteten Gebieten die Überwachung der bestehenden Corona-Regeln sowohl im täglichen Dienst als auch durch gezielte Kontrollmaßnahmen deutlich intensiviert wird. Polizeibeamte und Polizeibeamtinnen werden Gespräche mit den Bürgerinnen und Bürgern führen, um auf die geltenden Bestimmungen hinzuweisen. Festgestellte Verstöße gegen das Infektionsschutzgesetz, die jeweils gültige Coronaverordnung sowie gegen kommunale Regelungen werden konsequent verfolgt.

In den kommenden Wochen werden Polizeibeamt_e_innen unterwegs sein, um u.a. den Mindestabstand durchzusetzen, die Maskentragepflicht zu überwachen und z.B. Gaststätten auf die einschlägigen Regelungen (Sperrstunde, Gästelisten, Abstände etc.) hin zu überwachen.

22. Oktober, 15.50 Uhr: AHA!
Die Präsidentin der Ärztekammer Niedersachsen, Dr. med. Martina Wenker, selbst Lungenfachärztin, betont die Bedeutung der bundesweit eingeführten Maßnahmen zum Infektionsschutz wie die AHA-Regeln. „Ich bin überzeugt, dass die AHA-Regeln – Abstand halten, Hygiene beachten, Alltagsmaske tragen (Mund/Nasen-Bedeckung) – in der ersten Infektionswelle mit dazu beigetragen haben, Infektionsketten einzudämmen. Derzeit erleben
wir bundesweit und global einen Anstieg der Covid-19-Infektionszahlen. Gerade deshalb sehe ich es als essentiell an, dass wir, dass alle Bürgerinnen und Bürger, zu ihrem eigenen Schutz und dem Schutz anderer vor einer Infektion mit dem SARS-CoV-2-Virus, die bereits erprobten und zudem evidenzgestützten AHA-Regeln befolgen.“

21. Oktober, 17.21 Uhr: Startet der Schulbetrieb?
Im Hinblick auf den am kommenden Montag wieder startenden Schulbetrieb in Niedersachsen erreichen die Kreisverwaltung des Landkreises Oldenburg vermehrt Fragen, ob der normale Präsenzunterricht startet. Dies vor dem Hintergrund, dass der Landkreis Oldenburg wegen der hohen Inzidenzzahl aktuell ein Risikogebiet ist. Nach Abwägung der aktuellen Lage wird der Unterricht am kommenden Montag wie vor den Herbstferien als Präsenzunterricht wieder aufgenommen. Es ist weiterhin Strategie der Kreisverwaltung, lokal und punktuell auf entsprechende Entwicklungen zu reagieren, indem beispielsweise im Falle einer festgestellten Infektion ggf. die betroffene Kohorte unter Quarantäne gesetzt wird. Wichtig ist, dass die Schülerinnen und Schüler ebenfalls dauerhaft und konsequent die AHA-Regeln erlernen und anwenden – auf dem Schulweg wie in der Schule.

21. Oktober, 17.19 Uhr: Im Landkreis Oldenburg steigen die Zahlen weiter
Die Fallzahlen der bestätigten Corona-Infektionen sind um insgesamt 33 Fälle gestiegen. Somit gibt es aktuell 183 registrierte mit dem Coronavirus infizierte Personen. In Quarantäne befinden sich derzeit im Kreisgebiet 703 Personen. Bei den aktuell 183 Infizierten handelt es sich um Personen aus den Gemeinden Dötlingen (2), Ganderkesee (33), Großenkneten (56), Hatten (8), Hude (12) und Wardenburg (3), der Samtgemeinde Harpstedt (9) sowie der Stadt Wildeshausen (60). Nach wie vor sind über 70 Fälle der Fleisch- und Schlachtbranche zuzuordnen, die diffuse Verbreitung in der Bevölkerung nimmt aber weiter stark zu. So sind bei den 33 neuen Fällen 27 positive Ergebnisse diffus verbreitet, deren Kontakte zügig und detailliert nachverfolgt werden müssen. Die tagesaktuelle 7-Tage-Inzidenz im Landkreis beträgt 89,3.

20. Oktober, 18.33 Uhr: Neue Fallzahlen aus Oldenburg
Aktuell sind 61 Personen erkrankt, 388 in Quarantäne. Die 7-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohner liegt bei 16.

20. Oktober, 17.56 Uhr: Drei neue Fälle im Ammerland
Auch im Ammerland steigen die Zahlen. 24 Fälle wurden registriert, davon sind drei Infizierungen neu. Seit diesem Wochenende betrifft es alle Orte: Apen (3), Bad Zwischenahn (4), Edewecht (5), Rastede (7), Westerstede (3) und Wiefelstede (2).

20. Oktober, 17.26 Uhr: Wieder Anstieg der Fallzahlen
Die Fallzahlen der bestätigten Corona-Infektionen sind um insgesamt 13 Fälle gestiegen. Die Gesamtzahl der registrierten Infektionen im Landkreis Oldenburg beträgt aktuell 742 bestätigte Fälle. Davon gelten aktuell 554 Personen wieder genesen. Elf Personen sind verstorben. Somit gibt es aktuell 177 registrierte mit dem Coronavirus infizierte Personen. In Quarantäne befinden sich derzeit im Kreisgebiet 1002 Personen.

Die tagesaktuelle 7-Tage-Inzidenz im Landkreis beträgt 83,2. Die diffuse Verbreitung in der Bevölkerung hat mit insgesamt 99 Fällen weiter zugenommen. Bei den aktuell 177 Infizierten handelt es sich um Personen aus den Gemeinden Dötlingen (2), Ganderkesee (28), Großenkneten (63), Hatten (8), Hude (9) und Wardenburg (3), der Samtgemeinde Harpstedt (8) sowie der Stadt Wildeshausen (56).

16. Oktober, 18.54 Uhr: 432 Fälle im Kreis Cloppenburg
Der Kreis Cloppenburg meldet zweiten Todesfall, 63 Neuinfektionen in 10 Städten und Gemeinden und 432 aktuelle Coronafälle. 21 Patienten im sind im Krankenhaus und 500 Bewohner_innen und Mitarbeiter_innen im Pius-Stift müssen getestet werden.

16. Oktober, 18.43 Uhr: Neue Fallzahlen aus dem Ammerland
Im Landkreis Ammerland sind 17 Personen infiziert, davon 0 in Wiefelstede, 4 in Bad Zwischenahn, 2 in Edewecht, 2 in Westerstede, 1 in Apen und 8 in Rastede. In Quarantäne befinden sich 5 Menschen. 5 Personen sind mit einer Covid-19-Erkrankungen verstorben.

16. Oktober, 18.17 Uhr: Landkreis Oldenburg ist Risikogebiet
Der Landkreis Oldenburg hat den kritischen Wert 50 in der 7-Tage-Inzidenz überschritten. Die tagesaktuelle 7-Tage-Inzidenz im Landkreis beträgt 52,71. Weil auch die Tendenz keine Besserung verspricht, hat die Kreisverwaltung eine neue Allgemeinverfügung erlassen. Mehr dazu im Artikel.

16. Oktober, 18.14 Uhr: Fallzahlen aus Oldenburg
Aktuell werden in Oldenburg 41 Erkrankte gezählt, in Quarantäne sind 405 Personen. Die 7-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohner liegt bei 12.

16. Oktober, 16.33 Uhr: Die meisten Polizisten wurden negativ getestet
Unter den Bediensteten des Polizeikommissariats Vechta wurden am Donnerstag drei Infektionen mit dem Corona-Virus festgestellt. Deshalb werden nun alle Beamten getestet. Von drei Viertel der insgesamt rund 100 Bediensteten des Polizeikommissariats stehen die Ergebnisse bereits fest. Bei diesen liegen keine weiteren Infektionen vor. Weitere Testergebnisse stehen noch aus.

15. Oktober, 19.37 Uhr: Betriebsschließungsversicherung greift nicht
Die Zivilkammer für Versicherungssachen des Landgerichts Oldenburg hat gestern die Klage eines Restaurantinhabers, der bei der Beklagten eine Betriebsschließungsversicherung unterhält und der wegen der Corona-Pandemie bedingten Schließung seines Restaurants auf Entschädigung geklagt hatte, abgewiesen.

Begründung: Der beklagte Versicherer habe in der Betriebsschließungsversicherung im vorliegenden Fall lediglich Deckungsschutz für die in seinen Versicherungsbedingungen namentlich aufgelisteten Krankheiten und Krankheitserreger gewährt. Die Begriffe Corona, COVID 19 oder Sars-Cov2 waren in der Auflistung nicht genannt worden, weshalb im konkreten Fall trotz einer Bezugnahme auf das Infektionsgesetz kein Versicherungsschutz bei Betriebsschließungen aufgrund der Corona-Pandemie bestehe.

Das Urteil ist nicht rechtskräftig. Gegen das Urteil kann Berufung eingelegt werden, über die dann das Oberlandesgericht Oldenburg zu entscheiden hat.

15. Oktober, 19.28 Uhr: Telefonische Krankmeldungen
Telefonische Krankschreibungen sind nach der heutigen Entscheidung des Gemeinsamen Bundesausschusses ab dem 19. Oktober wieder bundesweit möglich.

15. Oktober, 19.25 Uhr: Beherbergungsverbot in Niedersachsen außer Vollzug
Die Niedersächsische Landesregierung nimmt zur Kenntnis, dass das Oberverwaltungsgericht Lüneburg das Beherbergungsverbot im einstweiligen Rechtschutzverfahren außer Vollzug gesetzt hat. Damit wird die entsprechende Verordnung in Niedersachsen bis auf weiteres nicht mehr angewandt. Den Landkreisen und kreisfreien Städten steht es frei, bei entsprechenden Gefahrenlagen ihrerseits ggfs. konkreter gefasste, gezieltere Maßnahmen zu ergreifen. Im Übrigen werden die Argumente des Oberverwaltungsgerichts genau analysiert und bei etwaigen weiteren Maßnahmen der Landesregierung berücksichtigt werden.

15. Oktober, 15.51 Uhr: Infektionen im Polizeikommissariat Vechta
Unter den Bediensteten des Polizeikommissariats Vechta sind aktuell drei Personen mit dem Corona-Virus infiziert. Dabei handelt es sich um Polizeibeamte des Einsatz- und Streifendienstes. Neben der Kontaktnachverfolgung werden am heutigen Donnerstag auf Empfehlung des Gesundheitsamtes Vechta vorsorglich alle Bediensteten des Polizeikommissariats Vechta auf Covid-19 getestet. Bis zum Vorliegen der Ergebnisse üben die Polizeibeamtinnen und Polizeibeamten weiterhin ihren Dienst aus, wobei sie sowohl im Innen- als auch im Außendienst grundsätzlich eine Maske tragen werden.

14. Oktober, 18.41 Uhr: Aktuelle Fallzahlen aus dem Landkreis Oldenburg
Die Fallzahlen der bestätigten Corona-Infektionen steigen weiter an. Die Gesamtzahl der registrierten Infektionen im Landkreis Oldenburg hat erneut um 13 Fälle zugenommen und beträgt aktuell 637 bestätigte Fälle. Davon gelten aktuell 508 Personen wieder genesen. Elf Personen sind verstorben. Somit gibt es aktuell 118 registrierte mit dem Coronavirus infizierte Personen. In Quarantäne befinden sich derzeit im Kreisgebiet 916 Personen.

Für Verunsicherung und zahlreiche Fragen sorgt die 7-Tage-Inzidenz. Sowohl das Robert-Koch-Institut (RKI) wie auch das niedersächsische Landesgesundheitsamt (NLGA) stellen den Landkreis Oldenburg auf deren Internetseiten in Rot dar, was die Ausweisung eines Risikogebietes bedeutet. Dies stellt aber nicht den aktuellen Datenstand dar. Die tagesaktuelle 7-Tage-Inzidenz im Landkreis beträgt 45,8. Das RKI wie auch das NLGA stellen wegen zeitlich differenzierter Dateneingabe den Datenbestand mit bis zu dreitägiger Verzögerung dar. Die einzig tagesaktuelle Datenquelle für die Fragestellung zur Inzidenz wie auch generell zum Infektionsgeschehen ist das Kreisgesundheitsamt. Und die Feststellung ob der Landkreis ein Risikogebiet ist oder nicht stellt der jeweilige Landkreis per Allgemeinverordnung fest. Da die aktuelle Inzidenz bei 45,8 liegt, ist dies für den Landkreis Oldenburg nicht erfolgt.

14. Oktober, 15.30 Uhr: Land stellt 10 Mio. Euro zur Kofinanzierung von Corona-Bundesprogrammen bereit
Das Niedersächsische Ministerium für Wissenschaft und Kultur (MWK) unterstützt Kultureinrichtungen sowie Künstlerinnen und Künstler, die Mittel aus den Sofortprogrammen des Bundes zur Bewältigung der Folgen der Corona-Pandemie beantragen. Insgesamt 10 Millionen Euro aus dem Landeshaushalt stehen für die Kofinanzierung der Bundesprogramme bereit.

14. Oktober, 11.17 Uhr: Aktuelle Fallzahlen aus Oldenburg
In der Stadt Oldenburg sind aktuell 33 Menschen an Covid 19 erkrankt. 470 Personen mussten in Quarantäne. Die 7-Tage-Inzidenz liegt bei 7,7.

13. Oktober, 15.29 Uhr: Fragen nach der Maskenpflicht
Es häufen sich die Anfragen zur neuen niedersächsischen Corona-Verordnung in Bezug auf die Maskenpflicht. Dort heißt es im Wortlaut: „Jede Person hat in geschlossenen Räumen, die öffentlich oder im Rahmen eines Besuchs- oder Kundenverkehrs zugänglich sind, eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen.“ Dies bedeutet, dass zunächst immer in geschlossenen Räumen die öffentlich zugänglich sind (z.B. beim Einkauf, Fitnesscenter, Behördenbesuch u.a.) eine Maske zu tragen ist. Die Ausnahmen sind in der Verordnung geregelt, die unter www.niedersachsen.de/Coronavirus einsehbar ist.

13. Oktober, 15.27 Uhr: Die Fallzahlen steigen weiter
Die Gesamtzahl der registrierten Infektionen im Landkreis Oldenburg hat um 13 Fälle zugenommen und beträgt aktuell 624 bestätigte Fälle. Davon gelten aktuell 506 Personen wieder genesen. Elf Personen sind verstorben. Somit gibt es aktuell 107 registrierte mit dem Coronavirus infizierte Personen. In Quarantäne befinden sich derzeit im Kreisgebiet 956 Personen. Dies ist eine Steigerung zum Vortag um 94 Personen.
Weiterhin konzentriert es sich auf zwei Infektionsgeschehen. Zum einen sind es nach wie vor Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus Schlachtbetrieben. So sind mittlerweile 42 Infizierte auf einen Ausbruch in einem Schlachtbetrieb im Landkreis Cloppenburg zurückzuführen. Weitere 15 Infizierte sind ebenfalls in der Fleischverarbeitung tätig. Die 7-Tage-Inzidenz im Landkreis aktuell: 45,8. Bei den aktuell 107 Infizierten handelt es sich um Personen aus den Gemeinden Dötlingen (2), Ganderkesee (13), Großenkneten (66), Hatten (6), Hude (3) und Wardenburg (1), der Samtgemeinde Harpstedt (2) sowie der Stadt Wildeshausen (14).

13. Oktober, 12.51 Uhr: Corona-Fälle in der Landesaufnahmebehörde
In der Außenstelle Oldenburg der Landesaufnahmebehörde für Geflüchtete sind fünf Bewohnerinnen und Bewohner positiv auf das Corona-Virus getestet worden. Die Betroffenen waren in der vergangenen Woche in Blankenburg angekommen. Sie haben die Einrichtung seit ihrer Ankunft nicht verlassen. Neuankömmlinge werden in der Erstaufnahme grundsätzlich auf eine Covid-19-Infektion untersucht und zunächst separat in einer Kohorte untergebracht. Die fünf positiv getesteten Menschen wurden vom Gesundheitsamt der Stadt Oldenburg unter Quarantäne gestellt, ebenso wie 162 weitere Personen, die mit ihnen in der Einrichtung Kontakt hatten.

9. Oktober, 18.18 Uhr: Neue Fallzahlen aus dem Landkreis Oldenburg
Die Kreisverwaltung hat erneut einen weiteren Anstieg der Fallzahlen der bestätigten Corona-Infektionen zu vermelden. Die Gesamtzahl der registrierten Infektionen im Landkreis Oldenburg beträgt aktuell 590 bestätigte Fälle. Im Vergleich zum Vortag ist dies ein Anstieg von 13 Fällen.

Von der Gesamtzahl 590 gelten aktuell 490 Personen wieder genesen. Elf Personen sind verstorben. Somit gibt es aktuell 89 registrierte mit dem Coronavirus infizierte Personen. In Quarantäne befinden sich derzeit im Kreisgebiet 734 Personen.

Bei den aktuell 89 Infizierten handelt es sich um Personen aus den Gemeinden Dötlingen (2), Ganderkesee (8), Großenkneten (57), Hatten (3), Hude (2) und Wardenburg (5), der Samtgemeinde Harpstedt (2) sowie der Stadt Wildeshausen (10).

8. Oktober, 17.55 Uhr: Neue Fallzahlen aus dem Landkreis Oldenburg
Die Kreisverwaltung hat erneut einen merklichen Anstieg der Fallzahlen der bestätigten Corona-Infektionen vermeldet. Die Gesamtzahl der registrierten Infektionen im Landkreis Oldenburg beträgt aktuell 577 bestätigte Fälle. Im Vergleich zum Vortag ist dies ein Anstieg von 21 Fällen. Diese Fälle sind aber zumeist lokal klar eingrenzbare Geschehen. So gibt es beispielsweise neben einem Familienverband mit neun Infektionen weitere sechs Infektionen von Kreiseinwohnern, die in einem Schlachtbetrieb im Landkreis Cloppenburg tätig sind. Von der Gesamtzahl 577 gelten aktuell 485 Personen wieder genesen. Elf Personen sind verstorben. Somit gibt es aktuell 81 registrierte mit dem Coronavirus infizierte Personen, wovon alleine 23 in Bezug auf einen Schlachtbetrieb im Landkreis Cloppenburg stehen und 8 weitere Infektionen im dauerhaften Screening der fleischverarbeitenden Betriebe im Landkreis Oldenburg erkannt wurden. Hierbei handelt es sich um Urlaubsrückkehrer, die vor der Aufnahme der Arbeit einen Test machen müssen. Bei den aktuell 81 Infizierten handelt es sich um Personen aus den Gemeinden Dötlingen (2), Ganderkesee (6), Großenkneten (52), Hatten (3), Hude (1) und Wardenburg (6), der Samtgemeinde Harpstedt (2) sowie der Stadt Wildeshausen (9). In Quarantäne befinden sich derzeit im Kreisgebiet 646 Personen.

Die kumulative 7-Tage-Inzidenz im Landkreis Oldenburg liegt bei 30,0 auf 100.000 Einwohner. Diese war am Morgen zwischenzeitlich mit 43,5 bedenklich hoch. Dies hängt aber damit zusammen, dass es Meldeverzögerungen in Richtung des Niedersächsischen Landesgesundheitsamtes gab. Die gesammelte Eingabe von Daten in das System ließ den Wert nach oben steigen. Auch wenn der Wert aktuell bei 30,0 liegt, beobachtet die Kreisverwaltung die Entwicklung mit Sorge.

8. Oktober, 17.32 Uhr: Delmenhorst schließt Schulen
Die Stadt Delmenhorst schließt morgen alle Schulen.

8. Oktober, 14.12 Uhr: Corona im Kindergarten
In der ev. Kindertagesstätte Eupener Straße gibt es eine bestätigte Corona-Infektion. Betroffen ist ein dreijähriges Kind, das bereits am vergangenen Freitag Symptome bekommen und an diesem Tag noch die Einrichtung besucht hatte. Der positive Laborbefund ist an diesem Donnerstag eingegangen. Das hat zur Folge, dass das Gesundheitsamt für alle drei Kindergarten-Gruppen (mit 75 Kindern) sowie für das Betreuungspersonal als Kontaktpersonen Quarantäne angeordnet hat. Der Kindergarten ist geschlossen. Die Quarantäne gilt bis einschließlich zum 16. Oktober. Die Eltern werden vom Gesundheitsamt schriftlich informiert.

8. Oktober, 12.19 Uhr: Auch Wesermarsch ist betroffen
Die Wesermarsch hat mit 56,4 Fällen die kritische Corona-Marke überschritten.

8. Oktober, 11.50 Uhr: Delmenhorst ist Krisengebiet
Gerade meldet das Delmenhorster Kreisblatt, dass Delmenhorst mit 63,7 Fälle pro 100.000 Einwohner als Corona-Krisengebiet eingestuft wird. Zurzeit läuft dazu eine Pressekonferenz.

7. Oktober, 18.20 Uhr: Die 7-Tagesinzidenz als Indikator
Die Bundesregierung hat gemeinsam mit den Landesregierungen beschlossen, die Anzahl der Neuinfektionen der letzten sieben Tage, die 7-Tagesinzidenz, als Indikator zur Bewertung des regionalen Infektionsgeschehens zu nutzen: Hierzu sind alle 37 niedersächsischen Landkreise inklusive der Region Hannover sowie die 8 kreisfreien Städte separat zu betrachten. Spätestens wenn der Grenzwert von 50 Neuinfizierten pro 100.000 Einwohner in einem Landkreis oder einer kreisfreien Stadt überschritten wird, sind verstärkte Infektionsschutzmaßnahmen einzuleiten und situativ zu begründen.

Bei sechs Stufen der Ampel steht das Emsland aktuell auf 5 (46,8 pro 100.000) und der Landkreis Vechta auf 6 (62,3 pro 100.000). Oldenburg gilt mit 10 bis 20 Fällen weiterhin als risikoarm.

7. Oktober, 18.15 Uhr: Neue Fallzahlen aus dem Ammerland
Im Landkreis Ammerland sind 14 (+-0) Personen infiziert, davon 8 in Bad Zwischenahn, 3 in Edewecht, 2 in Westerstede und 1 in Apen. In Quarantäne befinden sich 80 Menschen. 5 Personen sind mit einer Covid-19-Erkrankungen verstorben.

7. Oktober, 18.12 Uhr: Neue Fallzahlen aus Oldenburg
Aktuell sind 41 (-3) Personen in Oldenburg infiziert. 290 Menschen (-55) leben in Quarantäne. 3 Personen sind gestorben.

7. Oktober, 18.06 Uhr: 180 Kinder und Jugendliche in Quarantäne
180 Schüler_innen und Kindergartenkinder aus Ahlhorn sind in häuslicher Quarantäne. Grund für diese umfassende Maßnahme sind Kontakte mit positiv getesteten Personen. Aktuell gibt es im Landkreis Oldenburg 63 registrierte mit dem Coronavirus infizierte Personen. In Quarantäne befinden sich derzeit 717 Personen (ohne die 180). Elf Personen sind verstorben. Die kumulative 7-Tage-Inzidenz im Landkreis Oldenburg liegt bei 11,5 auf 100.000 Einwohner. Bei den aktuell 63 Infizierten handelt es sich um Personen aus den Gemeinden Ganderkesee (6), Großenkneten (38), Hatten (2), Hude (1) und Wardenburg (7), der Samtgemeinde Harpstedt (2) sowie der Stadt Wildeshausen (7).

7. Oktober, 17.30 Uhr: Bremen hat den kritischen Inzidenzwert überschritten
Gestern erst hatte der Bremer Senat einen Maßnahmenkatalog für den Fall beschlossen, dass die seit Tagen steigenden Corona-Fälle weiter zunehmen. Und schon heute hat Bremen den kritischen Inzidenzwert von 50 Fällen pro 100.000 Einwohner überschritten. Damit treten die beschlossenen Corona-Schutzmaßnahmen mit sofortiger Wirkung in Kraft. Dies beinhaltet auch eine unverzügliche Schließung von Großveranstaltungen wie Postenhandel Nord, Bremen tanzt wieder, Terraristik Börse und der Bremer Freipark.

7. Oktober, 11.11 Uhr: 485.000 Euro für Versorgung der Tiere
Die Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie stellen auch viele Tierheime vor große wirtschaftliche Herausforderungen. Da Veranstaltungen mit Publikumsverkehr wie zum Beispiel Sommerfeste oder Tage der offenen Tür ausfallen und keine Fortbildungen sowie Informationsveranstaltungen für Tierhalter stattfinden, müssen viele Einrichtungen Einkommensverluste hinnehmen. Das niedersächsische Landwirtschaftsministerium stellt nun 485.000 Euro für in Not geratene Tierheime und tierheimähnliche Einrichtungen bereit, um diese zu unterstützen und insbesondere die Versorgung der Tiere sicherzustellen. Zur Milderung von Einnahmenlücken können die Billigkeitsleistungen aus der Corona-Hilfe des Landes ab sofort beim Niedersächsischen Ministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (ML) beantragt werden.

7. Oktober, 11.06 Uhr: Niedersachsen führt die Corona-Ampel ein
Die Zahl der mit dem Coronavirus Sars-CoV-2 infizierten Menschen in Niedersachsen ist nach wie vor moderat, sie steigt aber stetig an. Auch die Belegungszahlen in den Krankenhäusern hier im Land sind derzeit nicht besorgniserregend. Bislang konnten auch alle örtlichen Corona-Ausbrüche, sogenannte Hotspots mit stärker steigenden Infektionszahlen, nach kurzer Zeit eingedämmt und das Infektionsgeschehen zurückgeführt werden. Das Sozial- und das Innenministerium haben vorsorglich ein Handlungskonzept für weiter ansteigendes Infektionsgeschehen entwickelt.

Ausgehend von vier denkbaren Szenarien – sie reichen vom Zustand geringer örtlicher Ausbrüche (grünes Szenario), über ein begrenztes, aber stetiges Wachstum (gelbes Szenario) und schwereren Hotspots (orangenes Szenario) bis hin zu einem massiven und landesweit eskalierenden Infektionsgeschehen (rotes Szenario) – werden fünf Warnstufen definiert (1: Normal; 2: Erhöht; 3: Stark; 4: Sehr stark; 5: Eskalierend). Sie empfehlen den Gesundheitsbehörden vor Ort anhand von Schwellenwerten bestimmte Handlungsansätze.

Auch in Niedersachsen bildet dabei die Zahl der in den letzten sieben Tagen laborbestätigt infizierten Personen je 100.000 Einwohner einen wichtigen Maßstab. Mit der Höhe der sogenannten Kumulativen Inzidenz gehen bestimmte Maßnahmen einher. Aktuell befindet sich Niedersachsen landesweit noch im Szenario ‚Grün‘ und in der Warnstufe 1. In dieser ersten Stufe bis zu einer Inzidenz von 20 stehen vorbereitende Maßnahmen im Vordergrund. Ab einer Inzidenz von 20 empfiehlt sich auf den Stufen 2 und 3 – über die in der Corona-Verordnung vorgeschriebenen Maßnahmen hinaus – die Prüfung weiterer Kontaktbeschränkungen und Restriktionen für private wie öffentliche Veranstaltungen. Bei einem sehr starken oder sogar eskalierenden Infektionsgeschehen der Stufen 4 und 5 (ab 50 Infizierten je 100 Tsd. Einwohnern in sieben Tagen) könnten dann gegebenenfalls zusätzlich örtliche, regionale oder im Extremfall landesweite Einschränkungen ergriffen werden

5. Oktober, 19 Uhr: Aktuelle Fallzahlen aus dem Ammerland
Insgesamt sind 14 Personen infiziert, davon 8 in Bad Zwischenahn, 3 in Edewecht und 2 in Westerstede. In Apen gibt es eine Neuerkrankung. In Quarantäne befinden sich 68 Menschen.

5. Oktober, 18.57 Uhr: Aktuelle Fallzahlen aus Oldenburg
44 Menschen sind infiziert. Von insgesamt 391 Erkrankten sind 344 genesen. 3 Personen sind verstorben. Aktuell sind 345 Personen in Quarantäne.

5. Oktober, 18.51 Uhr: Die Infektionszahlen steigen auch im Landkreis Oldenburg
Über das Feiertags-Wochenende haben sich die Fallzahlen in Bezug auf Infektionen mit dem Coronavirus im Landkreis Oldenburg merklich erhöht. Aktuell gibt es 60 registrierte mit dem Coronavirus infizierte Personen. In Quarantäne befinden sich derzeit 664 Personen. Neben wenig diffus verstreuten Einzelfällen gibt es in der Gemeinde Großenkneten wohnhafte Mitarbeiter eines in einem Nachbarlandkreis ansässigen Schlachtbetriebes, die wegen positiven Fällen im Schlachtbetrieb in Quarantäne sind. Insgesamt gibt es dort aktuell 17 positive Fälle. Neben den erwähnten Fällen wurden aus den Screenings der hiesigen Fleischbetriebe einzelne positive Fälle gemeldet. Dies deuten Fachleute im Rahmen der allgemein erhöhten Inzidenz und zeigen erneut die Wirkung des effektiven Screeningverfahren. Eine erhebliche Belastung für das Kreis-Gesundheitsamt stellt die große Zahl der Kontaktpersonen dar, die auch aus den umliegenden Gesundheitsämtern gemeldet werden. Die vielen einzelnen Geschehen bedeuten einen deutlich höheren Aufwand bei der so immens wichtigen Kontaktverfolgung.

Bei den aktuell 60 Infizierten handelt es sich um Personen aus den Gemeinden Ganderkesee (5), Großenkneten (35), Hatten (4) und Wardenburg (7), der Samtgemeinde Harpstedt (3) sowie der Stadt Wildeshausen (6).
In der Gemeinden Dötlingen und Hude gibt es derzeit keine nachgewiesenen Infektionen.

2. Oktober, 15.21 Uhr: Corona-Sonderprogramm für Sportvereine wird verlängert
Der Niedersächsische Innen- und Sportminister Boris Pistorius hat eine Verlängerung des Corona-Sonderprogramms für Sportorganisationen und -vereine auf den Weg gebracht. In Absprache mit dem Niedersächsischen Finanzministerium wurde die entsprechende Richtlinie geändert. Eine Antragstellung beim Innenministerium ist dadurch bis zum 15. November 2020 möglich. Die Abwicklung des Corona-Sonderprogramms für Sportorganisationen erfolgt im Rahmen der Richtlinie über die Gewährung von Billigkeitsleistungen zur Unterstützung von der COVID-19-Pandemie in ihrer Existenz bedrohten gemeinnützigen Sportorganisationen über den Landessportbund Niedersachsen. Gemeinnützige Sportorganisationen können eine Billigkeitsleistung in Form von Einmalzahlungen – in Höhe von 70 Prozent der entstehenden Unterdeckung, höchstens jedoch in Höhe von 50 000 Euro – erhalten, wenn sie aufgrund von Liquiditätsengpässen infolge der COVID-19-Pandemie in ihrer Existenz bedroht sind. Eine allgemeine Kompensation entgangener Einnahmen ist allerdings nicht vorgesehen.

2. Oktober, 13.14 Uhr: Aktuelle Fallzahlen aus dem Landkreis Oldenburg
Es gibt es aktuell 39 registrierte mit dem Coronavirus infizierte Personen. In Quarantäne befinden sich derzeit 590 Personen. Elf Menschen sind gestorben. Bei den Infizierten handelt es sich um Personen aus den Gemeinden Ganderkesee (4), Großenkneten (16), Hatten (4) und Wardenburg (10), der Samtgemeinde Harpstedt (3) sowie der Stadt Wildeshausen (2).

2. Oktober, 12.02 Uhr: Neue Fälle im Altenheim in Vechta
In wenigen Minuten beginnt eine Pressekonferenz des Landkreises Vechta (OM online auf Facebook). Im Haus St. Hedwig gibt es vermutlich zirka 50 bestätigte Coronafälle. Es handelt sich um Bewohner_innen und Mitarbeiter_innen.

2. Oktober, 10.13 Uhr: Aktuelle Zahlen aus Oldenburg
Leider ist in Oldenburg eine dritte Person im Zusammenhang mit Covid-19 verstorben. Aktuell sind 44 Menschen erkrankt (375 Erkrankte gesamt, 328 Genesene). 326 Personen sind derzeit in Quarantäne

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1 Kommentar

  1. Chelsea Manning
    14. März 2020 um 11.15

    Wie kann man so weltfremd sein, Schulen, Kindergärten, Supermärkte nicht zur kritischen Infastruktur zu zählen @Land Niedersachsen ?

    Diese absurde Einteilung führt jetzt dazu, das Betreuungen für Kinder gesucht werden, obwohl es die Einrichtungen doch gibt. Schulen und Kindergärten sollen doch sowieso einen Notdienst bereit stellen, warum nicht auch für die Kinder von Betreuungskräften?

    Schwachsinn im Quadrat.

    Regierungsmitglieder haben diese Probleme natürlich nicht … Beamte auch nicht, nur Arbeiter und Angestellte, die dafür ihren Urlaub und ihre Überstunden aufbrauchen. Deutschland ist eine 2 Klassen Gesellschaft …

    „Die Notbetreuung soll vor allem dazu dienen, Kinder aufzunehmen, deren Eltern in kritischen Infrastrukturen tätig sind. Hierzu gehören insbesondere folgende Berufsgruppen:

    Beschäftigte im Gesundheitsbereich, medizinischen und pflegerischen Bereich,
    Beschäftigte zur Aufrechterhaltung der Staats- und Regierungsfunktionen,
    Beschäftigte im Bereich der Polizei, Rettungsdienst, Katastrophenschutz und Feuerwehr,
    Beschäftigte im Vollzugsbereich einschließlich Justizvollzug, Maßregelvollzug und vergleichbare Bereiche.“