Politik

Bundestag: Erste Rede von Dennis Rohde

Dennis Rohde hielt am Donnerstag seine erste Rede im Bundestag.

Dennis Rohde hielt am Donnerstag seine erste Rede im Bundestag.
Foto: Screenshot Deutscher Bundestag

Oldenburg / Berlin (am/pm) Der SPD-Bundestagsabgeordneter Dennis Rohde hielt am gestrigen Donnerstag seine erste Plenarrede zur Mietpreisbremse und den Entwicklungen auf dem Wohnungsmarkt.

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Nachdem die Rede zunächst von 11 auf 12 Uhr verschoben wurde, konnte sie schlussendlich erst um 13.15 Uhr gehalten werden. Grund dafür war eine Aktuelle Stunde zum Thema Ukraine.

Im Rahmen der Rede verwies Rohde auf die Mietpreissituation in Oldenburg und seine Erfahrungen als Rechtsanwalt in der Schuldnerberatung. In den letzten fünf Jahren habe es in Oldenburg einen Anstieg der Mietpreise von gut 25 Prozent gegeben, so Rohde. Und weiter: „Kostete die kleine 40-Quadratmeter-Wohnung im Jahr 2008 noch 285 Euro kalt, so muss man heute durchschnittlich 360 Euro auf den Tisch legen. In vielen städtischen Räumen werden sozial Schwächere durch die Preisexplosionen in Vororte und Randgebiete gedrängt. Oftmals weit weg von ihrem Arbeitsplatz, von der Schule der Kinder, raus aus dem Viertel, in dem sie aufgewachsen sind. Das ist nicht sozial gerecht, das ist nicht in Ordnung und das gehört wieder verändert! Wir werden diese Preiserhöhungen auf maximal 10 Prozent der ortsüblichen Vergleichsmiete beschränken und damit nachhaltig auf die Bremse für Mietpreise treten, ohne potentielle Investoren abzuschrecken. Für ältere Menschen werden wir mit dem Programm ,Altersgerecht Umbauen‘ neue Wege gehen und auch die Initiative zur Schaffung zusätzlichen studentischen Wohnraums setzen wir fort. So stelle ich mir praktische Politik vor.“

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1 Kommentar

  1. Wolfgang
    21. Februar 2014 um 21.32

    Jetzt wäre ein interessanter Zeitpunkt, um die Oldenburger „Volksvertreter“ mal zu befragen, warum sie alle ( außer Peter Meiwald),
    FÜR Genmais
    und FÜR Diätenerhöhung gestimmt haben,
    und dafür gesorgt haben, daß das Gesetz zur Abgeordnetenbestechung seinen Namen nicht verdient.

    Vertreten diee dort die Interessen der Oldenburger ? ?
    Entscheiden sie sich nach bestem Gewissen oder kuschen sie vor Merkels Masterplan ?

    Ich finde es unglaublich, wie groß der Unterschied zwischen dem Wahlkampfmaterial und dieser Realpolitik ist.