Oldenburg

„vocatium“: Rund um Ausbildung und Studium

Mindestens 4200 Jugendliche werden zur Ausbildungsmesse vocatium in Oldenburg erwartet.

Mindestens 4200 Jugendliche werden zur Ausbildungsmesse erwartet.
Foto: IfT

Oldenburg (pm) 89 Aussteller werden in diesem Jahr auf der Fachmesse für Ausbildung und Studium „vocatium Oldenburg / Weser-Ems“ erwartet. Sie wollen rund 4200 Jugendliche im Berufswahlalter am 3. und 4. Mai in den Weser-Ems Hallen in Oldenburg beraten. Die Bildungsmesse findet bereits zum sechsten Mal statt. Die Schirmherrschaft haben der niedersächsische Kultusminister Grant Hendrik Tonne und Oberbürgermeister Jürgen Krogmann übernommen, Veranstalter ist das Institut für Talententwicklung (IfT). Der Eintritt ist frei.

Anzeige

Die „vocatium“ ist das Ergebnis einer fast ganzjährigen Akademiearbeit. In rund 150 Workshops sind die Schülerinnen und Schüler von etwa 60 Schulen auf den Besuch der Messe vorbereitet worden. Sie melden sich überwiegend zu vorbereiteten verbindlichen Gesprächen mit den beteiligten Ausbildungsbetrieben, Fach- und Hochschulen, Institutionen und Vereinen an. Rund 9000 dieser Treffen werden stattfinden. Darüber hinaus sind auch spontane Kontakte mit den Ausstellern möglich und erwünscht. Die Messe steht allen interessierten Jugendlichen offen.

„Du + Deine Ausbildung = Praktisch unschlagbar!“

Neben zahlreichen anderen Ausstellern ist auch die Informationskampagne des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) mit „Du + Deine Ausbildung = Praktisch unschlagbar!“ auf der Ausbildungsmesse zu finden. Im persönlichen Gespräch mit Jugendlichen soll am blauen Info-Mobil ausgelotet werden, welche Berufe gut zu ihnen passen. „Meist reichen 20 Minuten, damit die Jugendlichen erkennen, welche individuellen Fähigkeiten und Talente sie haben“, sagt Beraterin Ute Michaelis. Auf dieser Grundlage stellen die Beraterinnen und Berater geeignete Berufe aus einer Auswahl aus mehr als 330 dualen Ausbildungsberufen: von Augenoptiker/in über Industriekaufmann/-frau bis Zahntechniker/in.

Duale Ausbildung heißt, dass die Jugendlichen an zwei Orten lernen – im Betrieb und in der Berufsschule. Ein bewährtes System: Etwa zwei Drittel der Auszubildenden werden von ihrem Betrieb übernommen. Eine Weiterbildung eröffnet zusätzliche Karrierechancen. „Wenn man sich nach der Ausbildung weiterbildet, zum Meister, zum Fachwirt oder Techniker, ist das Risiko, keine Arbeit zu finden, noch geringer als bei Akademikern“, sagt Michaelis. Auch zu diesem Thema berät das Team auf der „vocatium Oldenburg“.

Vorheriger Artikel

Perspektiven des Grünlandes

Nächster Artikel

Neue Freizeitangebote am Swarte-Moor-See

Keine Kommentare bisher

Einen Kommentar schreiben

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.