Oldenburg

Oldenburg radelt nach Zahlen

Das neue Knotenpunktsystem ist an grünen Schildern mit weißer Ziffer erkennbar.

Das neue Knotenpunktsystem ist an grünen Schildern mit weißer Ziffer erkennbar.
Foto: CC0 Oldenburg Tourismus und Marketing GmbH

Oldenburg (Svenja Kaden/pm/ki) Das Fahrrad als Freizeitpartner liegt im Trend – und in Oldenburg wird die Orientierung dabei nun noch einfacher. Dank eines neuen Knotenpunktsystems können Radfahrer und Radfahrerinnen ihre Route anhand nummerierter Wegweiser planen: ohne Karte, ohne Handy. An insgesamt 20 Knotenpunkten im Stadtgebiet wurden 44 Infotafeln und vier große Übersichtskarten installiert. Das 82 Kilometer lange Netz knüpft direkt an die touristischen Radwege der umliegenden Regionen an.

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Orientierungshilfe

Das Prinzip stammt ursprünglich aus den Niederlanden: Nummerierte Wegweiser führen an Kreuzungen und Abzweigungen sicher von Punkt zu Punkt. Die dazugehörigen Übersichtstafeln helfen bei der spontanen Orientierung – etwa an der Touristinfo am Lappan. Für Gabriele Duwe von der Oldenburg Tourismus und Marketing GmbH ist das System ein Gewinn: Gerade Gäste könnten sich damit flexibel und ohne Ortskenntnisse bewegen. Die Tourismus-Expertin begleitete das Projekt gemeinsam mit dem Amt für Klimaschutz und Mobilität.

Wirtschaftliches Potenzial

Auch Silke Fennemann, Geschäftsführerin der Oldenburg Tourismus und Marketing GmbH, sieht in der Neuerung eine Investition in die Zukunft. Der Trend zur Radreise bringe wirtschaftliches Potenzial, das Oldenburg gezielt nutzen könne. Mit dem neuen Leitsystem positioniere sich die Stadt als attraktives Ziel für den Radtourismus im Nordwesten.

Unterschiedliche Wegweiser

Die Wegweisung für den Alltagsradverkehr bleibt erhalten: Weiße Schilder mit grüner Umrandung führen wie bisher entlang der Hauptstraßen durch die Stadt. Das neue Knotenpunktsystem dient vor allem dem Radtourismus. Es basiert auf den Straßen der Route um Oldenburg und ist an grünen Schildern mit weißer Ziffer erkennbar.

Digitale Verfügbarkeit

Für digitale Nutzer/innen gibt es die kostenlose App „Fietsknoop“, die das Knotenpunktnetz der Stadt Oldenburg sowie der angrenzenden Regionen bereits integriert. Weitere Informationen und Routen unter oldenburg-tourismus.de.

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2 Kommentare

  1. W. Lorenzen-Pranger
    8. Juli 2025 um 7.29 — Antworten

    Ich weiß ja nicht, was eine solche Beschilderung kostet, sebe aber kaum noch Radreisende ohne Smartphone, selbst das nur Navi ist längst veraltet. Ob das also noch wirklich einen Sinn hat?

  2. Manfred Murdfield
    8. Juli 2025 um 10.35 — Antworten

    Zu buchen? Das Paket: „Kennenlernen der Oldenburger Fahrradwege – eine bleibende Urlaubserinnerung“ und „Rücksicht ohne Grenzen – die Oldenburger AutofahrerInnen“. Oldenburg ohne Campingplatz, reizvoll, aber es gibt ja ein interessantes Umland. Hoffentlich zeigen die Schilder dahin.

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