Oldenburg

Uschi Holz ist unsere Oldenburgerin des Monats Juni

Uschi Holz hilf seit Jahrzehnten im Oldenburger Tierheim.

Uschi Holz hilf seit Jahrzehnten im Oldenburger Tierheim.
Foto: Finn Gohra

Oldenburg (fg) Eigentlich wollte Uschi Holz nur ab und zu mit Hunden Gassi gehen. Doch daraus wurde viel mehr. Lange Jahre half sie im Katzenhaus aus. Gerade dort braucht es viel Unterstützung. Sie putzte die Räumlichkeiten und sah nach den Tieren. Selbst große Tierfreundin, nimmt Uschi inzwischen regelmäßig Katzen bei sich auf, um Platz im Tierheim zu schaffen und die Mitarbeitenden zu entlasten.

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In dieser Rolle als Pflegestelle vermittelt sie die Katzen auch weiter. Zusätzlich unterstützt sie bei diversen Events des Tierheims. Der größte Teil ihres Engagements besteht aber inzwischen daraus, Transportfahrten zu übernehmen. Zum Tierarzt, zu Spendenannahmen oder wenn Katzen-Lebendfallen in der Region kontrolliert werden müssen. Uschi wird spontan vom Tierheim angerufen und kann fast immer für das Team einspringen. So können sich die Mitarbeitenden besser um ihre Kernarbeit im Tierheim kümmern.

Katzen sind großes Problem

Katzen nehmen die meisten Kapazitäten im Oldenburger Tierheim ein. Viele Tiere werden wegen der gestiegenen Tierarztkosten abgegeben. Zusätzlich ist das Einzugsgebiet des Tierheimes sehr groß. Im ländlichen Umland werden viele Katzen per Lebendfalle gefangen, um sie kastrieren zu können. Das soll die Population wild lebender Katzen eindämmen. Auch hier engagiert sich Uschi. Seit 2023 gibt es in Niedersachsen eine Kastrationspflicht für Katzen mit Freigang. Trotzdem steigt die Zahl der Tiere, die im Oldenburger Tierheim landen, seit Jahren. „Wir haben dieses Jahr schon 40% mehr Tiere als sonst, das sind in Zahlen knapp 1.500 Tiere, die wir schon aufgenommen haben“, sagt Dominic Köppen, Leiter des Oldenburger Tierheims. Zum Jahresende rechnet er mit insgesamt 4.000 aufgenommenen Tieren.

Uschi will weitermachen

Die Frührentnerin freut sich jedes Mal, wenn sie die Mitarbeitenden im Tierheim unterstützen kann. Das muss nicht immer durch eine übernommene Fahrt sein. Manchmal ist es einfach ein gutes Gespräch oder Uschi bringt spontan Essen und Getränke mit. Auch wenn es ihr manchmal schwerfällt, wenn ein Tier eingeschläfert werden muss, will sie so lange sie kann weiter im Tierheim helfen.

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