Oldenburg

Themen Konsum und Wachstum in der Unibibliothek Oldenburg

In der Bibliothek der Carl-von-Ossietzky Universität ist in Kooperation mit der Fairtrade Town Steuerungsgruppe Oldenburg eine interaktive Wanderausstellung zu den Themen Konsum und Wachstum zu sehen.

In der Bibliothek der Carl-von-Ossietzky Universität ist in Kooperation mit der Fairtrade Town Steuerungsgruppe Oldenburg eine interaktive Wanderausstellung zu den Themen Konsum und Wachstum zu sehen.
Foto: Volker Schulze

Oldenburg (vs/pm) Dass ein Umdenken der Konsumgesellschaft bei Konsum und Wachstum einsetzen muss und glücklicherweise in Teilen der Bevölkerung bereits eingesetzt hat, ist für eine lebenswerte Zukunft unabdingbar. „Wie können wir vorhandene Ressourcen global gerechter verteilen? Welche Rolle spielt die Politik? Und: Was macht uns eigentlich glücklich?“. Die Ausstellung „KonsumWandel – wir können auch anders!“ im Foyer der Universitätsbibliothek am Uhlhornsweg beschäftigt sich mit diesen Themen.

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Vom 10. bis 20. September zeigt die Fairtrade Town Steuerungsgruppe Oldenburg in Kooperation mit dem BIS – Bibliotheks- und Informationsteam der Carl von Ossietzky Universität dazu diese Wanderausstellung. Die Vernissage ist am Dienstag, 11. September, um 18 Uhr im Bibliothekssaal. Die Ausstellungsmacherin Stefanie Neumann vom Verein Vamos aus Münster ist zu Gast. Die Ausstellung ist in Oldenburg im Rahmen der bundesweiten Fairen Wochen 2018 zu sehen.

„Wir brauchen einen Wandel, um Dinge zu tun, die uns wirklich glücklich machen“, sagt Steffi Neumann. Und um dieses Anders machen geht es. Die interaktive Ausstellung wirft einen Blick auf unseren Lebensstil und fordert zum Wandel auf. Anhand der Schwerpunktthemen Wachstum, Fleisch und Elektronik / IT wird der Zusammenhang mit unserem Konsumstil dargestellt. Die Besucherinnen und Besucher sollen zum Nachdenken und Handeln angeregt werden.

Konsumverhalten überdenken und verändern

„Wir freuen uns, eine Ausstellung in Oldenburg zeigen zu können, die uns über die Folgen unseres gewöhnlichen Konsumverhaltens aufklärt und gleichzeitig dazu motiviert, etwas anders zu machen. So kann jeder und jede von uns etwas zu einer global sozialen und ökologischen Gesellschaft beitragen“, sagt Canan Barski, Eine Welt-Promotorin im Ökumenischen Zentrum Oldenburg und Sprecherin der Fairtrade Town Steuerungsgruppe. Heike Andermann, kommissarische Leiterin der Universitätsbibliothek, ergänzt: „Wir geben den Aktivisten zu Nachhaltigkeit und Fairem Handel hierfür gerne Raum. Nachhaltiges Denken ist schon lange ein Thema an dieser Universität. Mit der Ausstellung können wir so gut eine Brücke in die Stadt schlagen.“

Die Fairtrade Town Steuerungsgruppe Oldenburg hat zum Ziel, fairen Handel auf kommunaler Ebene voran zu bringen. Dafür engagieren sich Personen der Zivilgesellschaft, der Verwaltung, der Politik und der Wirtschaft. „Oldenburg kann sich so als innovative und weltoffene Kommune zeigen, mehr soziale Verantwortung übernehmen und die Gesellschaft für Fairen Handel und die globalen Entwicklungsziele sensibilisieren“ so Canan Barski.

Die Ausstellung ist montags bis freitags von 8 bis 24 Uhr sowie samstags und sonntags von 10 bis 19 Uhr geöffnet. Führungen gibt es am Mittwoch, 12. September, und Freitag, 14. September, jeweils um 18 Uhr. Informationen zum Programm gibt es unter www.weltladen-oldenburg.de/ausstellung-konsumwandel.

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